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Freiwilligendienste: Auslandserfahrung – zu welchem Preis?

kohero-Autorin Emily ist gerade als Freiwillige im Ausland, so wie jährlich tausende andere junge Menschen aus Deutschland. Die ehemaligen Volunteers Anna, Valeria und Hannah sehen ihre Arbeit heute sehr kritisch. Ein Gespräch über persönlichen Gewinn, wichtige Erfahrungen und globale Ungerechtigkeiten.

Häuser in Kabul, Afghanistan
Fotograf: sohaib-ghyasi-X8eIlUS3n90-unsplash

Anna: Ich war zwei Mal für einen Freiwilligendienst im Ausland, zuerst für ein halbes Jahr in Bolivien, wo ich in einem Kinderdorf gearbeitet habe und später für drei Monate auf den Philippinen. Der zweite Auslandsaufenthalt hatte eher den Charakter eines Praktikums und lief über das ASA-Programm. Ich habe bei einer Online-Plattform für Bürgerjournalismus gearbeitet. Da ich Medienwissenschaften studiert habe, hatte das Projekt einen Bezug zu meinem Studium.

Emily: Ich arbeite seit Anfang September für ein halbes Jahr am Goethe Institut in Zagreb. Gefunden habe ich meine Einsatzstelle über die Organisation kulturweit.

Hannah: Ich war auch zweimal als Freiwillige im Ausland. Nach dem Bachelor im Bereich Journalismus habe ich über den Freiwilligendienst kulturweit 12 Monate in Namibia für die Deutsche Welle Akademie gearbeitet. Während meines Masterstudiums war ich als Trainerin für ein Radioprojekt drei Monate lang in Indonesien an einer Blindenschule.

Valeria: Ich habe meinen Freiwilligendienst in Gisenyi, Ruanda, mit dem Programm „Weltwärts“ des ehemaligen Deutschen Entwicklungsdienstes gemacht. Das war 2009, damals nahm ich ein Jahr lang an einem Projekt der Partnerorganisation „La Promise Grundschule“ teil und organisierte dort den Kunst- und Musikunterricht.

 

Warum haben wir einen Freiwilligendienst gemacht?

Valeria: Ich fing an, mich mit der Idee zu beschäftigen, nachdem mein Stiefvater, der damals für den Deutschen Entwicklungsdienst arbeitete, mir von „Weltwärts mit der DED“ erzählte. Es war auch kurz vor meinem Abschluss und während viele meiner Mitschüler*innen Studiumspläne schmiedeten, hatte ich keine Ahnung, was ich nach meinem Abitur machen sollte. Deshalb fand ich, dass ins Ausland mit dem deutschen Entwicklungsdienst zu gehen, eine gute Gelegenheit wäre, um ein bisschen „Berufserfahrung“ zu sammeln. Gleichzeitig wollte ich auch wissen, wie die Entwicklungszusammenarbeit vor Ort funktioniert und ob das etwas wäre, was ich beruflich machen könnte. Durch die Arbeit meines Stiefvaters waren wir als Familie viel unterwegs. Die Idee, wieder im Ausland zu leben und dort für eine Zeit ganz unabhängig von meiner Familie zu reisen, reizte mich.

Emily: Ich habe die Anzeige für den Freiwilligendienst im Jobportal der Uni Hamburg gesehen. Ich war da gerade wieder zurück in Hamburg nach einer Zeit im Ausland und dachte so „irgendwie nervt es mich, schon wieder hier zu sein“. Dann habe ich mir die Website angesehen, ich kannte auch ein paar Leute, die damit schonmal im Ausland waren. Dort habe ich mich dann einfach beworben. Ich wollte wieder ins Ausland, aber wollte das mit irgendeiner Art von Plan verbinden. Als ich den Platz angeboten bekommen habe, dachte ich gleich: “ja klar“, es ist nur ein halbes Jahr, da habe ich nichts zu verlieren.

 

Was haben wir erwartet?

Hannah: Ich habe erwartet, dass ich das was ich im Studium gelernt habe, praktisch anwenden kann. Ich wollte lernen, wie es ist im Ausland zu leben, mal irgendwo neu anzufangen und die Fremde zu sein. Für mich hat das gut funktioniert und mir hat das sehr viel beigebracht.

Valeria: Ich habe mir die Arbeit vor Ort anders vorgestellt als sie dann tatsächlich war. Vielleicht lag es daran, dass ich einen sehr hohen Anspruch an das Partnerprojekt hatte. Meine Vorstellung war, ich komme an und werde direkt an einem Projekt eingegliedert, wo ich meine Fähigkeiten „sinnvoll“ einsetzen kann. Was diese Fähigkeiten waren und was ich überhaupt als unausgebildete Arbeitskraft ins Projekt bringe, habe ich damals nicht hinterfragt.

 

Wie haben wir unsere Rolle vor Ort wahrgenommen?

Hannah: Ich hatte das Gefühl, man wird im Ausland automatisch zur Vertreterin der Organisation und im Zweifel auch des ganzen Herkunftslandes. Das hat es schwierig gemacht, Menschen als Individuum zu begegnen, weil immer diese zwei großen Aspekte, die Organisation und das Herkunftsland im Hintergrund standen. Mit dieser Rolle habe ich mich vor der Ausreise recht wenig beschäftigt.

Anna: Ich hatte oft den Eindruck, man nimmt sich als Freiwillige besondere Rechte heraus. Irgendwie fühlt man sich so, als hätte man die Legitimation, sich über die lokalen Gepflogenheiten hinweg zu setzen. Als Frau habe ich zum Beispiel trotzdem kurze Sachen getragen, obwohl die Frauen vor Ort das nicht taten. Man ist irgendwie in einem Dilemma: Die Freiwilligen verhalten sich unsensibel den lokalen Regeln gegenüber. Andererseits gibt es manche Dinge, die einfach unseren Wertevorstellungen widersprechen. Ich fand es sehr schwierig, damit umzugehen.

Emily: Ich habe bemerkt, dass es manchmal lokal eine Industrie für Freiwillige gibt. Westliche Cafés usw. So bleiben die Expats dann doch immer unter sich. Ich habe während meiner Zeit in Shanghai oft gedacht: Was für ein komisches Konzept Integration ist. Es gibt innerhalb einer Gesellschaft so krasse kulturelle Barrieren, die ich nur mit sehr viel Mühe vielleicht überschreiten kann.

 

Haben wir vor Ort etwas durch unsere Freiwilligenarbeit verändert?

Valeria: Außer uns selbst und unsere Art zu denken, nein. Ich kann sagen, dass ich versucht habe, mich an meine „Jobbeschreibung“ zu halten: Ich habe nicht mehr erreicht, als den Kindern ein paar Lieder auf Englisch beizubringen. „Etwas zu verändern“ war aber von Anfang an nicht als meine Aufgabe dargestellt worden. Im Nachhinein empfand ich das als etwas Positives. Sowohl in den Seminaren als auch in der Beschreibung der Projekte war das nie der Anspruch an uns oder an unsere Arbeit. Ich war im Ruanda, laut deren Aussage, um die Partnerorganisation zu unterstützen und nicht um was zu ändern oder Hilfe zu leisten. Es wäre problematischer gewesen, wenn wir mit einer „Helfermindset“ da angekommen wären, mit der Absicht, etwas in einem Land zu ändern, was wir kaum kannten und das ohne irgendwelche sinnvollen Skills.

Anna: Es wäre schön gewesen, noch mehr zusammenzuarbeiten. Wir hatten zwar philippinische Kolleg*innen, aber wir zwei deutschen Freiwilligen waren in unserem Arbeitsbereich eher abgekoppelt. Es gibt ja auch schon Ansätze, dass für jede ausreisende Freiwillige immer auch jemand nach Deutschland kommen kann. Das finde ich richtig. Wenn wir wirklich ein Interesse am Austausch mit Menschen aus einem anderen Land haben, ergibt es Sinn, dass sie auch hierherkommen.

 

Was haben wir gelernt?

Valeria: Ich glaube, nach einem halben Jahr spätesten wurde mir klar, wie überflüssig mein „Unterricht“ leider war. Einmal haben ein paar der Kinder, bevor ich in die Klasse kam, ein Lied gesungen, dass ich ihnen beigebracht habe. Das war ein schönes Erlebnis und ich dachte „wenigstens habe ich das erreicht“. Deshalb ging ich weiter zur Schule und versuchte mich selbst damit zu motivieren. Ich glaube, was mich aber am meisten geprägt hat, war das Vorbereitungsseminar und was ich dort über das Thema Rassismus und die eigenen “Biases” lernte. Ich nahm so viel mit, unter anderen die Fähigkeit, mich mit meinen Privilegien auseinanderzusetzen. Auch die Erfahrung mit dem Thema Entwicklungszusammenarbeit war sehr ernüchternd.

Hannah: Ich habe heute das Gefühl, ich musste erst den Freiwilligendienst machen, um das ganze System Entwicklungszusammenarbeit im Nachhinein kritisch zu hinterfragen und darüber sprechen zu können. Das ist ein interessantes Phänomen, dass so viele, die einen Freiwilligendienst machen, sich im Nachhinein kritisch damit auseinandersetzen – und dass das im Schulkontext nie thematisiert wird. Deswegen ist es vielleicht so wichtig, dass es Freiwilligendienste und aktive Alumni gibt, aber gleichzeitig ist es ein System, dass sich selbst am Leben hält.

 

Was ist unser Fazit? Würden wir heute nochmal als Freiwillige ins Ausland zu gehen? 

Valeria: Ich war definitiv sehr naiv, aber auch sehr jung. Ich habe wenig darüber nachgedacht, was mein Handeln für Konsequenzen haben könnte. Oder wie meine „Rundmails“ die Klischees über die Länder Ostafrikas weiter verstärken könnten – und dass, obwohl wir in den Seminaren gelernt haben, dass wir so was vermeiden sollen. Nach meinem Aufenthalt hatte ich einen realistischeren Eindruck der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland. Außerdem habe ich gelernt, viele Aspekte der Arbeit selbst und die politischen Motivationen hinter dieser Arbeit zu hinterfragen. Ich denke, ich würde es heute anders machen. Ich würde mein FSJ in Deutschland machen, in einer der vielen Organisationen, die auch hier wichtige Arbeit leisten.

Hannah: Ein FSJ im Ausland ist im Grunde ein Auslandsaufenthalt in light, mit Händchenhalten. Vieles, von dem was man sonst vorbereiten müsste, wenn man im Ausland arbeiten oder reisen möchte, wird einem abgenommen, Man wird aus Deutschland bezahlt und bekommt ein passendes Projekt zugeteilt. Aber das nimmt einem auch den Druck, die Landessprache lernen zu müssen, sich mit Fähigkeiten und Erfahrungen auf eine Stelle zu bewerben. Heute würde ich lieber auf anderem Wege ins Ausland reisen.

Anna: Ich hatte erst überlegt, nach dem Abi einen Freiwilligendienst zu machen, aber im Nachhinein kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen. Ich war dann erst nach meinem Bachelor als Freiwillige im Ausland. Je mehr Lebenserfahrung man mitbringt, desto besser kann man das Erlebte verarbeiten, und desto weniger ist man eine Belastung für die Leute, die einen vor Ort begleiten. Meinen Aufenthalt in Bolivien finde ich heute aber aus anderen Gründen problematisch: Weil ich keine pädagogische Ausbildung hatte und auch die Sprache nicht so gut konnte. Ich finde es sehr kritisch, dass so viele Freiwilligendienste mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Das ist eine sehr verletzliche Gruppe.

Im Nachhinein würde ich mich nicht mehr dafür entscheiden. Der zweite Aufenthalt war ganz anders. Der hat mit meinen Qualifikationen zu tun. Und ich war auch sehr froh über die Vor- und Nachbereitungsseminare. Diese ganze Nord-Süd-Problematik, das habe ich erst nach dem Freiwilligendienst richtig reflektiert und das hat mich sehr verändert.

 

Ist es generell problematisch, weiße Menschen ins Ausland, insbesondere nach Afrika zu schicken?

Hannah: Ja.

Anna: Ich denke, da ist vor allem der Aspekt wichtig, sich selbst als Teil eines Systems zu begreifen. Man ist in dem Moment Teil der Entwicklungszusammenarbeit, was ein problematisches Konzept ist.

Hannah: Dahinter steckt ja die Idee “Wir schicken Deutsche nach Afrika, um Gutes zu tun, denn die Menschen dort brauchen Hilfe” – das ist eine völlig falsche Annahme. Inzwischen heißt es ja nicht mehr Entwicklungshilfe, sondern Entwicklungszusammenarbeit, aber genau diese Zusammenarbeit hab ich vermisst. Die Haltung “Wir kommen und bringen euch etwas bei” finde ich sehr kritisch.

Anna: Dabei schwingt auch immer die Frage mit, wer sich eigentlich wohin entwickeln soll.

Hannah: Ja, und wieso sind die, die Entwicklungshilfe (oder -zusammenarbeit) erhalten, überhaupt in der Position, dass sie Hilfe benötigen? Weil wir sie kolonial ausgebeutet haben. Diese Abhängigkeit existiert schon sehr lange und jetzt wird sie fortgeführt.

Anna: Außerdem investieren Länder wie Deutschland ja auch aus wirtschaftlichen Interessen in Entwicklungszusammenarbeit. Manchmal habe ich das Gefühl, man wird als Freiwillige*r gewissermaßen für die Idee der Entwicklungszusammenarbeit instrumentalisiert.

Hannah: Gleichzeitig finde ich wichtig, dass die EZ wie ein Scheinwerfer auf die kritische Entwicklungen leuchtet: Wo es ein Problem gibt, z.B. mit der Pressefreiheit, werden Freiwillige hingeschickt, die daran etwas ändern sollen. Dort ist eine Herausforderung, wie versuchen dafür aktiv eine Lösung zu finden. Das ist ja eine nette Idee. Die Frage ist nur, ob es dafür nicht nachhaltigere Lösungen gäbe.

Anna: Es wäre auch schon ein anderer Dreh, wenn die Menschen in den jeweiligen Regionen selbst aktiv werden und sich Expertise aus dem Ausland einholen könnten, sodass die Initiative von ihnen ausgeht.

 

„Wir müssen uns mit unseren Privilegien und unserer Verantwortung auseinandersetzen.“

Valeria: Ich stimme mit Anna und Hannah überein. Die mangelnde Auseinandersetzung mit Deutschlands kolonialistischem Hintergrund und dessen Rolle in der Entwicklungszusammenarbeit ist durchaus problematisch. Leider sind die dadurch entstehenden rassistischen und diskriminierenden Strukturen nicht nur dort präsent. Sie sind tief in jedem Aspekt unseres Lebens in Deutschland verankert. Das können wir auch in den Diskussionen über die Themen Migration und Flucht beobachten. Die Machtstrukturen, die Rassismus und Diskriminierung gegen BIPoC fördern, spiegeln sich auch im Verhalten von weißen Deutschen im Ausland wider. Deshalb kann sich nur etwas ändern, wenn wir uns generell mit unseren Privilegien und unserer Verantwortung innerhalb dieser Strukturen auseinandersetzen.

Anna hat Medienwissenschaften studiert und promoviert in der Erwachsenenbildung. Bei kohero koordiniert sie die Online-Redaktion. In ihrem zweiten Job arbeitet sie für eine Hamburger Stiftung als Projektkoordinatorin eines Weiterbildungsprogramms. „kohero ermöglicht mir, online und offline gemeinsam mit tollen Menschen für gesellschaftlichen Zusammenhalts zu kämpfen. Jede*r hat eine Geschichte zu erzählen – dieses Motto des Magazins ist für mich die Grundlage dafür!“
Porträt Hannah Lesch
Hannah Lesch ist freie Journalistin und schreibt am liebsten über Lösungen. Dafür besuchte sie zum Beispiel Klimaaktivist:innen in Tansania, filmte Nacktmulle im Labor und sprach mit jungen und alten Menschen über den Tod. Sie studiert im Master Digitale Kommunikation an der HAW Hamburg.
Emily ist Wahlhamburgerin, Sinologiestudentin und außerdem begeistert von Sprache und Politik. Bei kohero möchte sie diesen beiden Leidenschaften zusammenbringen und mehr über Migration und die Herausforderungen, denen Menschen dabei begegnen, lernen. Sie schreibt Artikel und arbeitet am Newsletter mit.
Valeria kommt aus Ecuador und wohnt in Hamburg. Sie ist Kriminologin und arbeitet zurzeit als Sozialpädagogin in der Drogenhilfe. Das Schreiben ist für sie sowohl ein Rückzugsort, als auch ein Weg ihre Erlebnisse als Migrantin in Deutschland aufzuzeichnen. „Ich habe lange nach einer Plattform wie Kohero gesucht, für die keine Geschichte zu unwichtig ist und BIPoC Stimmen Gehör finden können. Die Erfahrungen im Schreibtandem und die Unterstützung meiner Tandempartnerin haben mich dazu ermutigt weiter zu schreiben.“
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