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Die Wege in meiner neuen Stadt. Kleiner Reiseführer eines Geflüchteten. Teil III

Nach "Die Wege in meiner neuen Stadt. Kleiner Reiseführer eines Geflüchteten. Teil I" und "Teil II" folgt nun der dritte Teil, in dem wir gedanklich mit durch das pulsierende Leben Rio de Janeiros streifen können:

Dieser Samstag, Ende Januar, begann genau so heiß wie die Nacht zu Ende ging. Unser kleines, gemütliches Häuschen im Norden der Stadt hatte keine Klimaanlage, nur Deckenventilatoren und die verteilten lediglich, mehr oder weniger, die schwere Luft in den Räumen. Heiße Nächte und Tage waren mir nicht unbekannt, auch der Sommer in meiner alten Heimatstadt waren sehr warm, aber hier spürte man die hohe Luftfeuchtigkeit wie ein warmes Bügeleisen auf den Schultern.

Unsere Begleiter hatten uns gesagt, dass wir heute was Besonders erleben würden, an einem berühmten Platz dieser Stadt. Meiner neuen Stadt. Wir waren sehr gespannt, vor allem weil wir zum ersten Mal mit der U-Bahn fahren würden. Bisher waren wir nur mit den ewig überfüllten Vorortzügen und den Bussen unterwegs gewesen, deren Klimaanlagen nie funktionierten. Auch wenn diese Erleichterung in der brasilianischen Hitze per Gesetz geregelt war und auch sein sollte, aber gerne ignoriert wurde, was im Alltag meiner neuen Heimat sehr häufig vorkam.

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Leonardo De Araujo
Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet. Nebenbei hat er sich auch als Drehbuchautor und Fotograf beschäftigt – und für das Flüchtling-Magazin, heute kohero, geschrieben.
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