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Das Expat-Problem: Von Filterblasen und Privilegien

Laut eines Berichtes des Marktforschungsunternehmens finaccord gibt es im Jahr 2021 weltweit fast 90 Millionen sogenannte Expatriates – Menschen, die im Ausland leben und arbeiten. Auch ich habe zwei Jahre als Expat in Shanghai gelebt und mich gefragt: Wie problematisch ist Expatriatism eigentlich?

Shanghai - Expat

Den Begriff „Expatriate“ (kurz „Expat“) zu definieren, ist gar nicht so einfach: Anders als beim Wort „Migrant*in“ oder „Geflüchtete*r“ steht der*die „Expat“ nicht im Duden oder im Asylgesetz. Grundsätzlich aber sind Expats Menschen, die im Ausland leben. Sie studieren oder arbeiten dort, oder sie folgen ihren Familienmitgliedern, die im Ausland arbeiten. Viele sind nur vorrübergehend für einige Monate oder Jahre im Ausland, sie wandern also nicht dauerhaft aus. Ein Expat kann beispielsweise ein chinesischer Student in den USA sein, eine amerikanische NGO-Mitarbeiterin in Afghanistan oder ein Englischlehrer in Japan.

Expat in Shanghai

Ich wurde Expat, als ich im September 2018 für ein Auslandssemester nach Shanghai zog. Aus dem einen Semester sind erst zwei, dann drei, dann vier geworden. Denn das Expat-Leben ist süß, und ich bin ziemlich schnell auf den Geschmack gekommen. Ich habe spannende Menschen aus aller Welt kennengelernt, das Nachtleben von Shanghai entdeckt und für meinen Job als Deutschlehrerin wurde ich gut bezahlt. Nachdem ich zurück in Deutschland war, habe ich mich gefragt: Wie problematisch ist Expatriatism eigentlich?

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