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Capoeira: Ein brasilianischer Kampftanz erobert die Welt

Manoel dos Reis Machado oder "Meister Bimba" hätte sich damals in den 30iger Jahren des 19. Jahrhunderts nicht vorstellen können, dass sein „regionaler Kampf aus Bahia“ irgendwann einen solchen Bekanntheitsgrad und eine derartige Popularität erreichen würde. Capoeira wird mittlerweile weltweit in mehr als 130 Länder praktiziert.

Capoeira

Zusammen mit seinem Freund, Vicente Ferreira Pastinha oder „Meister Pastinha“ gründete Manoel dos Reis Machado die erste Akademie für Capoeira. Es ist eine Kampfart, die bis dahin vorwiegend auf den Straßen stattfand. Lange Zeit war sie verboten und gesellschaftlich verachtet, da sie ihren Ursprung auf der Straße hatte. Noch heute genießen diese beiden Meister eine ganz besondere Würdigung in der Welt des Capoeira. Verschiedene Lieder, Geschichten und Erzählungen berichten von ihnen. Mit ihrer wichtigen Arbeit wurden sie zu Wegbereiter des modernen Capoeira.

„Capoeira ist Vergnügen, Capoeira ist ein Fest, Capoeira ist Freude…, aber im richtigem Moment ist sie Verteidigung“ (Meister João Pequeno)

Aber wie ist dieser faszinierende Kampftanz entstanden? Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit entwickelte sich Capoeira von den als Sklaven verschleppten Afrikanern gegen Ende des 15. Jahrhunderts im Kampf gegen die Unterdrückung und Ausbeutung. Unter ihnen waren unter anderem Mitglieder der Stämme Nagó, Yuruba, Bantus, Ewes und andere. Etwa fünf Millionen Menschen dieser Stämme wurden allein nach Brasilien deportiert.

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Leonardo De Araujo
Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet. Nebenbei hat er sich auch als Drehbuchautor und Fotograf beschäftigt – und für das Flüchtling-Magazin, heute kohero, geschrieben.
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