Der Unterschied der Kulturen

Mein Name ist Samer Fahed und das ist meine Geschichte.Als ich Kind in Syrien war, dachte ich gar nicht daran, dass ich eines Tages in Deutschland leben würde. Und heute schreibe ich auf Deutsch über dieses Land und meine Gefühle.

Vier Jahre studierte ich Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Damaskus. Jetzt bin ich 27 Jahre alt. Ich erzähle das, weil man in Syrien nicht erwähnt, wann man Geburtstag hat. Nur die Kinder feiern ihn.

In Berlin war ich zum Geburtstag einer Freundin eingeladen. Ein anderer Freund sagte mir, dass ich ihr nicht vor Mitternacht gratulieren sollte. “Alles Gute zum Geburtstag“ sagt man wirklich erst dann, wenn die Person seinen bzw. ihren Geburtstag hat. Das fand ich sehr interessant, denn als es Mitternacht wurde, gingen wir alle zu ihr und gaben ihr unsere Geschenke.

Ich hoffe, dass ich später, wenn ich wieder in Syrien zurück bin, meinen Freunden in der Heimat darüber berichten kann.

In Syrien habe ich drei Jahre in einer Firma als Buchhalter gearbeitet. Ich habe viel Erfahrung in der Buchhaltung, in der Verwaltung von Finanzmitteln sowie in der allgemeinen Büroarbeit. Ich möchte hier in Deutschland gerne als Buchhalter arbeiten, aber ich habe auch den großen Wunsch, Politik zu studieren, weil ich das in meinem Land nicht studieren konnte.

Ich bin sehr glücklich, dass ich in Berlin wohne. Berlin ist eine wunderbare internationale Stadt. Ich mag den Unterschied der Kulturen hier. Ich denke, dass ich viele gute Erfahrungen gemacht haben werde, wenn ich nach Syrien zurückgehe .

Ich habe viele Freunde aus der ganzen Welt und kenne verschiedene Kulturen. Leider kenne ich wenige deutsche Freunde, weil ich ein bisschen Angst habe, Deutsch zu sprechen oder Deutsch nicht zu verstehen.

Als ich neulich Abends nach Hause fuhr, sagte der Straßenbahnfahrer ein paar Worte- aber nicht die üblichen. Ich verstand ihn nicht genau. Ich schaute aus dem Fenster und sagte mir dabei, dass alles kommen wird- und beim nächsten Mal werde ich verstehen, was er sagt.

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Träume aus Syrien

Als Jilan Alsaho noch in Syrien lebte, wollte sie unbedingt Model werden. Doch der Krieg in ihrer Heimat ließ keine Zeit für Träume. Nun lebt die junge Frau in Deutschland und will etwas verändern. Ihr neuer Traum: Als Journalistin die Welt positiv beeinflussen.

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Portraitfoto von Sivana K.

Mein Name ist Sivana und ich komme aus Syrien

Mein Name ist Sivana K., ich bin am 1. Mai 1976 in Syrien, in Salkin geboren und in Aleppo aufgewachsen. Wir haben glücklich in unserem Land Syrien gelebt. Als der Krieg begann, bombardierten Flugzeuge die Häuser, Schulen und Krankenhäuser. Viele Menschen und Kinder in unserer Nachbarschaft starben. Wir haben fünf Jahre in Angst gelebt. Aber der Krieg hörte nicht auf. Es war die richtige Entscheidung, mein Land zu verlassen.

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Ahmad al Ahmad

Ahmad al Ahmad – der interkulturelle Sensibilisyrer

„Integration muss nicht nur von den Zugewanderten ausgehen. Auch die „Biodeutschen“ können lernen, mit Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte umzugehen.“ Das möchte Ahmad al Ahmad mit seiner Das möchte Ahmad al Ahmad mit seiner umsetzen.

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© Eugenia Loginova

Nie aufgeben für eine bessere Zukunft

Ich höre manchmal solche Fragen: Warum bist du aus deinem Land geflüchtet? Du hattest doch einen Job, Möglichkeiten zum Leben. Als wäre ich aus Langeweile hierher gekommen. Die politische Lage in Afghanistan verschlechtert sich immer weiter. Ich möchte hier eine Chance haben, mich weiterzuentwickeln. Eine Karriere als Sportler zu machen, meine Freundin heiraten und glücklich werden.

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