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Alle Wege führen zum Abaton

Das Abaton Kino zeigt seit dem Sommer 2022 auch ukrainische Trickfilme. Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei. Ein Gespräch mit Abaton-Direktor Felix Grassmann.

Marushka mit Tasia Puchach Moderatorin im Abaton für die ukrainische Filmreihe
Fotograf: Denis Uhreniuk

Ein Raum in einem griechischen Tempel, zu dem nur die Priester Zutritt haben, hieß Abaton: „Heiliger Ort“, so die Übersetzung aus dem Griechischen. Es ist ein unzugänglicher Ort für die meisten Menschen. 

Seit 1970 ist das Abaton eines der ersten Programmkinos in Deutschland. Hier spricht man mit Göttern auf der Leinwand. Seit Sommer 2022 auch in ukrainischer Sprache. Wie kam es dazu?

Die Ukraine hatte dieses Jahr einen Schwerpunkt in vielen Bereichen. Im Kino auch. „Aufwachsen in der Ukraine – Aktuelle filmische Perspektiven“ hieß das Sonderprogramm der SchulKinoWochen.

Zwischen dem 14. und 30. Juni 2022 luden die Deutsche Kinemathek und das Abaton zu einer ukrainischen Filmreihe „Perspectives of Ukrainian Cinemas“, flankiert von Gesprächen mit ukrainischen Kulturakteur*innen und gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Das Programm wurde von den beiden Ukrainerinnen Victoria Leshchenko und Yuliia Kowalenko kuratiert. Die Filme wurden auch in Berlin und Leipzig gezeigt. Vier von sieben Filmen im Abaton Kino habe ich moderiert.

„Die Deutsche Kinemathek hat mich gefragt, ob wir ukrainische Filme zeigen wollen. Die waren mit Kinematik in Kyiv in Kontakt, haben ein Programm zusammengestellt und suchten Kinos. Dann haben wir dieses Programm gemacht und so haben wir uns kennengelernt“, erinnert sich Felix Grassmann. 

Wir sitzen im Abaton Café während „Clara und der magische Drache“ (Regie: Aleksandr Klymenko) auf Ukrainisch läuft. Es ist Winter, der Saal ist fast voll und ich erinnere mich an den Sommer. 

Ukrainisches Kino: das Leben oder der Film

Juni in Hamburg. Ungewöhnlich heiß und trocken. „Wir haben die Sonne aus der Ukraine mitgebracht“, scherzen die Neugekommenen. Plus 27 in Hamburg und die riesige Schlange vorm Kino. Schon allein durch diese Anwesenheit, die so viel mehr bewirkt, als ich mir in meinen Zweifeln selbst zutraue. Wie wichtig ist es, zusammenzuhalten.

Für meine neuen Freund*innen aus der Ukraine, die die Flucht hinter sich haben, viele Nächte im Keller ihres Hauses verbrachten, oder gar kein Zuhause, kein Stadt mehr haben, alle diese Frauen mit den Kindern, die wussten was die „rote Zone“, ist – nicht aus dem Kino. Granatenbeschusse, beschädigten Städte, Häuse, Schulen, die reagierten auf jedes Geräusch. Das waren keine passenden Filme. Trotz allem wollten sie alle ins Kino. 

Für meine deutsche Freund*innen, die ich eingeladen habe, haben wir den Klassiker von Oleksandr Dowschenko „Arsenal“ (1929) gezeigt. Statt Vergnügen mit Popcorn haben sie die Geschichte der Niederschlagung des bolschewistischen Aufstands in Kyiv gegen die bürgerlich-nationale Regierung der Ukraine (1918) gesehen. Die neue Musik zum Film von den britischen Komponist und Multi-Instumentalist Guy Martell hat ein Freund von mir als Wiegenlied empfunden. „Klondike“, der bester Internationale Film (Regie und Drehbuch: Maryna Er Gorbach), war für den anderen Freund nicht auszuhalten, er konnte „das Elend irgendwann nicht mehr gut ertragen“ – und hat das Kino verlassen. 

„Das ist das Leben, kein Kino“, dachte ich in diesem Moment. Für die Leute aus der Ostukraine seit 8 Jahren schon. Da merkte ich, wie surreal das ukrainischen Leben auf der Leinwand ist. 

„Bis alle die gesehen haben“

Der Wendepunkt war der Dokumentarfilm „The Earth is Blue as an Orange“ (Regie: Iryna Tsilyk). Da kamen so viele Mütter mit den Kids, die Schlange war bis zur Busstation. Da saßen plötzlich die Familien aus verschiedenen ukrainischen Städten, ihre Häuser wurden durch Minen und Raketen zerstört, im Kino. 

„Wir müssen was für Kinder aus der Ukraine zeigen“, entschloss ich. So viele Kinder sind jetzt in Hamburg. „Wir haben 4 Trickfilme auf Ukrainisch und werden die zeigen, bis alle die gesehen haben“, sagte der Direktor des Abatons am Telefon zu mir, der gerade in Paris im Urlaub war. Seine Stimme hat mich beruhigt.

Ich ging ins Kino, nahm das Mikro in die Hand und wie die Ex-Moderatorin und Autorin von Radiomärchen, die goldene Stimme aus der Ukraine, die in Deutschland vor 10 Jahren ihre Stimme verloren hatte, sagte ich zu allen: “Привіт (Hallo auf Ukraininisch.) Ich bin Mäuschen Marushka. Ласкаво просимо в кінотеатрі Abaton. Herzlich Willkommen im Abaton.” So begann meine Mäuschen-Marushka-Geschichte. 

Foto: Denis Uhreniuk

In den Sommerferien war es voll im Abaton.

Dieser Sommer war für die meisten Ukrainer*innen keine Urlaubszeit. In Norddeutschland war Mallorca-Temperatur. Der Kinosaal mit 266 Plätzen war voll. Unvorstellbar für die Deutschen, bei solchem Wetter ins Kino zu gehen. Die ukrainische Mamas wedelten mit ihren ukrainischen Pässen wie mit Flugblättern in die Gesichter der Mitarbeiter*innen.

Frau Trost

Diese warteten auf mich als Übersetzerin, die in unbekannter Sprache vermittelt. Nein heißt nein, kein Ticket heißt kein Ticket (Die deutsche Sprache ist reich an “Neins”.) Die Kinder dürfen nicht ins Kino, bedeutet nicht: “Mein Kind schläft sowieso. Es gibt doch eh freien Eintritt.” Für diesen Ansturm waren wir alle nicht bereit. Als Waldorflehrerin mit 15 Jahren Erfahrung habe ich die Rolle Frau Trost übernommen – als die Kinder Mäuschen Marushka sahen, hörten sie auf zu heulen. Die ruhige Stimme vom Abaton-Direktor, die sagte: „…bis alle Kinder es sehen“, half mir. 

Das Abaton ist für mich ein Ort geworden, wo sowohl Kinder als auch Erwachsene weinen, bewundern, vergessen und wieder an die Gerechtigkeit des wahren Leben glauben können. Wir zeigen immer noch 4 Trickfilme. Kleine und Große aus Mariiupol, Cherson, Odessa, Lutzk, Kyiv, Charkiv kommen – die ganze Ukraine ist da. Klar, nicht um Trickfilme zu gucken.

Ich bekomme Nachrichten von bekannten und mir unbekannten Ukrainer*innen: “Mäuschen Marushka! Heute waren wir mit meiner Tochter im Kino und wir möchten Ihnen herzlich danken, dass Sie Zeichentrickfilme auf Ukrainisch für unsere Kinder organisiert haben.”

Früher wollte ich in Hamburg einen ukrainischen Kindergarten machen, jetzt habe ich meine Traumschule: das Abaton Kino. Wo es um die Geschichte und gemeinsame Sprache geht. Die gute ukrainische Sprache und zwei Stunden in einer parallelen, bunten Welt. Früher war ich oft im Kino. Alleine. Seit 2014 hat ArtMaidan in Metropolit ukrainische Filme gezeigt.

Eine Familiengeschichte

Das Abaton war aber mein Lieblingskino im Herzen von Hamburg. Die Abaton-Schaukästen haben mich immer fasziniert. Das Kino-Programm auch. Vom Gefühl war ich wie in Kyiv, obwohl ich in Deutschland lebte. Jetzt gehe ich regelmäßig ins Kino, seit diesem Sommer auch mit Mama Valentyna und Papa Semen, der das letzte Mal vor 30 Jahren im Kino war. Abaton ist auch eine Familiengeschichte. 

Im Café Abaton kann man das Foto sehen. „Das sind alle Filmemacher”, erzählt Felix.

Mein Vater war Filmproduzent in den 70er Jahren. Die Filmemacher damals haben gesagt ‘Wir brauchen ein Kino, wo wir unsere Filme zeigen können.’ Mein Vater sagte, ‘Na gut, ich mache ein Kino.’ Mein Vater Werner hat es gegründet“, erzählt Felix. 

„Mäuschen Marushka, ich habe dich auf der Bühne gesehen und direkt verstanden, ich muss dich kennenlernen“, sagte Lev nach dem letzten Trickfilm zu mir. Seine Mama Lilja kommt zu uns, sie sind aus Charkiv. Ihr Haus haben sie nicht mehr. Genauso wie die Wohnung. Der Zwillingsbruder von Lev, Tuchon, und seine Schwester haben überlebt. Und sind mit ihrer Mama nach Deutschland gekommen.

 

„Wir sind unsterblich wie Kräuter“

 

Noch eine Erinnerung von Filmen über den Krieg: Wir saßen zusammen in der Pony Bar. Mit zwei Familien, die für mich wie Verwandte geworden sind. Die ich auch im Abaton kennengelernt habe. Auch Ksenija schreibt inzwischen für kohero. Ihrer 8-jährige Tochter schrie mit einer Freundin im Film: „Feuerwerk!“ und klatschten beide in die Hände. „Guck mal, zum ersten Mal haben die keine Angst“, sagt Arinas Mama Ksenija und ergänzt: „aber nur wenn die zusammen sind, sind sie so sicher“.

„Ich schaute Paddington 2 und weinte. Wir waren genau so wie der kleine Bär alleine in einem neuen Land, einer Stadt. Nur in Hamburg statt London. Im Trickfilm ist in der ukranischen Synchronisation unser Präsident Zelenskij zu hören.“ Ina muss die ganze Zeit weinen und die Tränen von ihrer Tochter verstecken.  „Weine nicht, Mama“, tröstete die Tochter.

In der Zeit, wo fast die ganze Welt sich auf das wichtigste Familienfest, Weihnachten, vorbereitet, müssen ukrainische Künstler das Land schützen, statt neue Filme zu machen.  Zeit für Dokumentationen. Mehr und mehr Erwachsene kommen alleine ins Kino. Trotz all dieser Umstände bleiben sie positiv und versuchen sogar, den andern Mut zu geben: „Wir sind unsterblich wie Kräuter“, sagte meine neue Bekannte. 

Und wir machen ein neues Programm mit ukrainischen Filmen für die ganze Familie. 

 

Ein Gespräch mit Abaton-Direktor Felix Grassmann

Abends geht Felix Grassman selten ins normale Kino, weil er die meisten Filme schon kennt. Aber er geht auf Filmfestivals, guckt jeden Tag einen Film. Das Programm des Abatons macht er seit drei Jahren. Felix hat keinen persönlicher Bezug zur Ukraine, findet aber furchtbar, was dort passiert. Er war noch nie in der Ukraine.

Foto: Heike Blenk

 

Was ist dein Lieblingsformat im Film?

Jedes Filmform hat seine Stärken. Kinderfilme finde ich so entspannt, faszinierend und ich freue mich, wenn die Kindervorstellungen voll sind. Die Kinder sind unsere Zukunft. Ich mag Spielfilme und Dokuemntationen gleichermaßen.

 

„Überhaupt ausgehen haben sie sich abgewöhnt“

 

Drei Worte, mit denen du die Ukrainer*innen beschreiben würdest?

Die sind wie wir. Ich sehe keine große Unterschiede, außer das ich natürlich schwer mit ihnen reden kann. Ukrainer*innen sprechen selten Englisch und ich spreche kein Ukrainisch, kein Russisch, da stoße ich an meine Grenzen Das ist eine Hürde, die man nicht so leicht überwinden kann. Aber wenn es um Kino und um Filme geht, kann man sich leicht verständigen. 

 

Welche Filme sollte man zeigen, um den Zeitgeist aufzugreifen?

Man darf nicht vergessen, es waren zwei Jahre, wo man eigentlich nicht ins Kino konnte. Wir waren ein Jahr lang geschlossen, im letzten Jahr gab es strengere Auflagen mit Abstand halten, Maske tragen. Das hat viele Leute verunsichert. Wenn man zwei Jahre lang nicht wirklich ins Kino gehen kann, dann guckt man sich um und sucht nach was anderem. Viele Leute haben was anderes gefunden.

Und nicht nur das ins Kino gehen, überhaupt ausgehen haben sie sich abgewöhnt. Theater und Restaurants haben auch Probleme. Die Leute bleiben einfach mehr zu Hause und die muss man jetzt wieder aus der Wohnung oder ihren Häusern herauslocken. Das dauert ein bisschen. bis die Leute ins Kino wieder zurück finden. Langsam aber sicher wird es voller in den Kinos und Theatern. 

 

Das Abaton-Kino hat geholfen, indem sie kostenfreie Trickfilme auf Ukrainisch gezeigt haben. Machst du das aus einem persönlichen Interesse, Bezug oder ist es ein Projekt? 

Ich finde furchtbar, was da passiert ist. Ich muss gestehen, es gibt nicht so viele ukrainische Filme, die in den letzten Jahren ins deutsche Kino gekommen sind. Die liefen meistens nur auf Festivals und sind dann eigentlich nicht ins Kino gekommen – aber vollkommen zu unrecht. Das Programm, das wir während des Filmfestes Hamburg 2022 gezeigt haben, war großartig. Das sind alles Filme, die im Grunde Platz im Kino haben. 

 

„Wir suchen neue Filme.“

 

Oft wird der Vorwurf laut, dass Menschen sich nur für Ukrainer*innen engagieren und geflüchtete Menschen aus anderen Ländern anders behandelt werden. Wie siehst du das? 

Es ist schwierig, die Hilfe so zu gewichten. Aber die Ukraine ist dicht dran und deswegen liegt es jetzt nah, der Ukraine zu helfen. Es gibt natürlich andere Krisenherde, zum Beispiel Iran. Aber das ist deutlich weiter weg. Da gibt es nicht so viele Menschen, die aus Iran hierher kommen. Da muss man sehen, dass man anders hilft und unterstützt. Man muss versuchen, diese furchtbaren Erfahrungen, die alle Geflüchteten gemacht haben, aufzufangen. 

 

Welche Möglichkeiten gibt es, sich bei euch zu engagieren, wenn man unterstützen möchte?

Wir versuchen, ukrainische Kinderfilme zu kriegen, damit man neue Filme zeigt, die man noch nicht kannte. Derzeit sind es nur 4. Wir suchen neue Filme.

 

„Das Kino kommt schon, aber dass der Krieg endlich endet, ist mein dringendster Wunsch.“

 

Welchen Bezug und welche Meinung hast du zum ukrainischen Kino? Ist es derzeit aufgrund des Krieges populär oder ist es auf Augenhöhe mit anderen internationalen Filmen?

Ich glaube, mir ist jetzt bewusst geworden, wie groß der Unterschied zwischen russischer und ukrainischer Kultur ist. Die ukrainischen Filme werden sicher in Zukunft auch einen besseren Platz im deutschen Kino finden als bisher.

 

Es ist wichtig, die aktuellen Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene dauerhaft ins Programm zu integrieren – nicht nur für Menschen aus der Ukraine, sondern für alle. Welche Pläne hast du mit den aktuellen Projekten?

Man kann das einmal in der Woche machen, man muss sehen, ob man genug Filme hat. Das muss man abwarten. 

 

 Was wünscht du dir für die kommenden Monate für dich persönlich und das Kino?

Ich wünsche mir, dass der Krieg in der Ukraine bald zu Ende ist und die Leute wieder ins Kino kommen. Das Kino kommt schon, aber dass der Krieg endlich endet, ist mein dringendster Wunsch. 

Yuliia (Marushka) studierte Journalismus und Waldorfpädagogik (sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland). Das Lebensziel, eine Waldorfschule in ihrer Heimatstadt zu gründen, führte Marushka 2012 nach Deutschland und sie konnte diesen erfolgreich 2020 erfüllen. In der Ukraine war sie zuvor als Radiomoderatorin tätig. Die Maidan Revolution führte sie zum Aktivismus, den sie durch Kunst ausführt. In Hamburg ist sie nun als freie Künstlerin, Autorin und Märchenerzählerin (Mäuschen Marushka) unterwegs.  „Die Frage: ‚Bist du geflüchtet?‘ hat mich persönlich mitgenommen. Deshalb arbeite ich bei kohero. Es ist an der Zeit, ukrainische Stimmen wahrzunehmen.“

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Yuliia (Marushka) studierte Journalismus und Waldorfpädagogik (sowohl in der Ukraine als auch in Deutschland). Das Lebensziel, eine Waldorfschule in ihrer Heimatstadt zu gründen, führte Marushka 2012 nach Deutschland und sie konnte diesen erfolgreich 2020 erfüllen. In der Ukraine war sie zuvor als Radiomoderatorin tätig. Die Maidan Revolution führte sie zum Aktivismus, den sie durch Kunst ausführt. In Hamburg ist sie nun als freie Künstlerin, Autorin und Märchenerzählerin (Mäuschen Marushka) unterwegs.  „Die Frage: ‚Bist du geflüchtet?‘ hat mich persönlich mitgenommen. Deshalb arbeite ich bei kohero. Es ist an der Zeit, ukrainische Stimmen wahrzunehmen.“

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