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Wir müssen die Erinnerung wach halten

Yad Vashem. Ein Ort, der viel mehr als nur ein Museum ist. Bei weitem mehr als eine Stätte, wo die Erinnerungen an den größten Völkermord in der modernen Geschichte der Menschheit wach gehalten werden. Wir werden mit Ton- und Filmaufnahmen konfrontiert. Wir stöbern durch Bilder, die Schicksale erzählen. Es sind nur 73 Jahre her, seitdem die letzten Überlebenden aus den Einrichtungen der totalen Vernichtung befreit werden konnten.

Holocaust Mahnmal in Berlin Foto von Hussam Al Zaher

„Das ist es, was die Deutschen uns angetan haben …“

Die sechsmillionen Opfer des grausamen Mordes waren jüdische Bürger aus allen Herrenländern Europas – vorwiegend aus Deutschland und osteuropäischen Ländern. Es waren die Opfer der, von einer brutalen Diktatur ausgedachten, finalen Lösung. Die Auslöschung der Sündenböcke: Juden, die nach der Machtübernahme durch die Nazi-Regierung für alle Sorgen, Entbehrungen und Probleme Deutschlands verantwortlich gemacht wurden.

Dieser Ort lässt die Worte des jungen Zvi Korolevich sehr tief in jeden von uns vordringen: „Und so war es, in nur sieben Monate verlor ich meinen Vater, meinen Bruder und meine Mutter. Ich war der einzige Überlebende. Das ist es, was die Deutschen uns angetan haben, und solche Sachen sollten niemals vergessen werden. Auf der anderen Seite haben wir doch unsere Rache erlebt. Diejenigen, die überlebt haben, konnten wunderschöne Familien großziehen. Auch ich gehöre dazu. Das war zugleich die Rache und der Trost.“

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Leonardo De Araujo
Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet. Nebenbei hat er sich auch als Drehbuchautor und Fotograf beschäftigt – und für das Flüchtling-Magazin, heute kohero, geschrieben.
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