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Weibliche Homunculi – ein Roman aus Korea

Almut Scheller-Mahmoud rezensiert den Roman "Hätte ich dein Gesicht" von Frances Cha. Ein kritischer Blick auf die gesellschaftlichen Normen in Korea.

Fotograf*in: engin akyurt auf unsplash

Mein Wissen über Korea ist sehr oberflächlich. Stichwortartig: Die Trostfrauen im 2. Weltkrieg, Teilung des Landes in Nord und Südkorea durch den Koreakrieg Anfang der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Aufstrebender technikaffiner Tigerstaat – z.B. Autos, seit einiger Zeit auch Pop-Musik und Filme. Die Moon-Sekte und koreanischen Ginseng. Von seinen uralten Traditionen weiß ich nur, dass das Land und die Menschen stark durch den Konfuzianismus und den Buddhismus geprägt wurden.

Was ist Schönheit?

Der Roman „Hätte ich dein Gesicht“ von Frances Cha, in dem in wechselnden Kapiteln die weiblichen Protagonisten von sich, ihrem Leben, ihren Wünschen, Träumen und ihrem Alltag erzählen, gibt Einblick in ein Weltbild, das mir sehr weit weg, sehr fremd erscheint. Ich fühlte mich bei der Lektüre wie eine Außerirdische und kann das dort beschriebene Streben nach plastifizierter Schönheit nicht nachvollziehen. Schönheit – was ist das?

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