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Raus aus dem Elfenbeinturm- Kulturarbeit heute

In der Kulturarbeit sind (post-)migrantische Perspektiven noch immer unterrepräsentiert. Ein Blick nach Baden-Württemberg verrät, wie sich das ändern lässt.

Fotograf*in: privat

Landesfachtagung „Kulturarbeit heute“

Was braucht es, um Kunst und Kultur diverser zu machen? Wie können (post-)migrantische Kulturschaffende gestärkt werden? Wer Antworten auf diese Fragen sucht, sollte sich die Landesfachtagung „Kulturarbeit heute“ nicht entgehen lassen. Die Veranstaltung hat sich die Vernetzung baden-württembergischer Kunst- und Kulturschaffender auf die Fahne geschrieben und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Diversität, Öffnung und Empowerment“. Der Fokus des Programms liegt auf der Sensibilisierung des Kulturbetriebs und auf der Stärkung (post-)migrantischer Künstler*innen. Es soll zahlreiche Workshops, Keynotes und Podiumsdiskussionen geben.

„Kulturarbeit heute“ soll Künstler*innen, Aktivist*innen und (post-)migrantische Organisationen in Baden-Württemberg erreichen, richtet sich aber auch an Akteur*innen aus Kultur- und Kunsteinrichtungen. Seit 2014 organisiert das Kunstministerium des Landes die Landesfachtagung gemeinsam mit dem Dachverband (post-)migrantischer Kulturverbände Baden-Württembergs, dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V. – eine Kooperation mit Vorbildcharakter: „Andere Bundesländer können von uns lernen“, so Anna Lampert vom Forum der Kulturen. „Das Kunstministerium hört uns zu, positioniert sich mit dieser Tagung und gesteht sich ein, dass der Kunstbegriff kritisch reflektiert werden muss.“

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