Suche

Politische Bildnerin mit Rebellion als Leitmotiv

koheros Person der Woche ist Naz Al-Windi. Die 26-jährige Hamburgerin setzt sich als Politikwissenschaftlerin und politische Bildnerin aktiv gegen ungerechte Strukturen und Unterdrückung ein

Fotograf*in: privat

„Überall, wo ich die Kraft aufbringen kann, versuche ich, widerständig gegenüber der ungerechten Struktur zu sein, die mir begegnet. Egal ob es bei der Arbeit, in der Wissenschaft oder während einer Bahnfahrt ist.“ Naz Al-Windi, 26, aus Hamburg, ist Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt dekoloniale Theorien. Neben ihrer Arbeit in einer Hamburger Stiftung setzt sie sich als politische Bildnerin mit den Themen Kolonialität, Antirassismus und rechter Gewalt in der Bundesrepublik auseinander.

Motiviert von ihrem Wunsch, „eine Sprache für die Ohnmacht, Frustration und Wut zu finden, die mich als Kind von geflüchteten Menschen begleiten“, konzentriert sie sich auf die Förderung innovativer Lehrprojekte an Hochschulen. Sie setzt sich aktiv dafür ein, „Orte und Strukturen zu dekonstruieren, die kontinuierlich Gewalt und Verletzungen hervorbringen“. In ihrer Rolle als politische Bildnerin versucht Naz, „die Mechanismen sichtbar und besprechbar zu machen, die das Leben von migrantischen, nicht-weißen und Schwarzen Menschen in Deutschland erschweren“. 

salam, bitte melde dich kostenlos an, um den vollständigen Text zu lesen. 

Wir sind gerade dabei, Mitgliedschaften zu entwickeln und testen einige Tools aus. Wenn du Fragen dazu hast, melde dich per Mail an team@kohero-magazin.de

Dein kohero-Team

Hier anmelden!

 

Schlagwörter:
Maryam Jamalzade
Maryam Jamalzade ist im Iran geboren und aufgewachsen. 2015 ist sie mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen.  
„Wenn Dir einmal jemand gesagt hätte, dass an deinem 70. Geburtstag dein Sohn in die Ostukraine gehen würden, um…
Kategorie & Format
Maryam Jamalzade
Maryam Jamalzade ist im Iran geboren und aufgewachsen. 2015 ist sie mit ihrer Familie nach Deutschland gekommen.  
Wie geht mehr Vielfalt in Redaktionen?

Mehr Vielfalt anzustreben, ist etwas, das sich viele Redaktionen auf die Fahnen schreiben. Doch wie sieht es mit der Umsetzung aus? Wie stehen die Chancen für Journalist*innen mit internationalem Hintergrund?

Atakan: Zusammenarbeit ist essenziell

Atakan aus Berlin ist Erzieher und arbeitet mit Kindern in der Grundschulpädagogik. Was hat den 26-Jährigen auf diesen Berufsweg geführt?

Heimatverlust als Tabuthema?

Wie fühlt sich der Verlust der Heimat an? Und warum wird oft nicht darüber gesprochen? Ein Blick auf die Identität der Autorin als Kirgisin und als Deutsche, Einsamkeit und Regenwetter.

Kohero Magazin