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Islamistische Radikalisierung auf TikTok? – die migrationsnews von kohero

In den migrationsnews, dem wöchentlichen Newsletter mit Nachrichtenüberblick von kohero, schreibt Chefredakteur Hussam über die Radikalisierung junger Leute durch die Social-Media-App TikTok.

Fotograf*in: Solen Feyissa auf unsplash

Vor mehr als acht Monaten haben wir beschlossen, dass wir kurze Videos auf TikTok veröffentlichen möchten. Wir veröffentlichen fast jede Woche auch eine Nachricht aus diesem Newsletter als Video auf TikTok und Instagram. Dafür habe ich TikTok auf mein Handy heruntergeladen und einfach nach „Migration“ gesucht, um zu sehen, was es in diesem Kontext gibt. Ich habe nicht viel gefunden und mich eher treiben lassen und geschaut, was TikTok mir anbietet. Und ich landete komplett in einem Strudel von rechtsextremen Inhalten, wo gegen Migrant*innen und Geflüchtete gehetzt wurde. Ich war total überwältigt. Aber nicht nur das: Ich habe auch total viele islamistische Accounts angezeigt bekommen.

Ich erzähle davon, weil es neue Berichte vom Verfassungsschutz Brandenburg gibt, in denen vor einer Radikalisierung junger Muslime durch die App TikTok gewarnt wird. Der Krieg in Gaza spielt dabei eine große Rolle, weil viele radikale Bewegungen diese Krise für sich nutzen. Es gibt viele islamistische Akteure und auch salafistische Influencer*innen, die TikTok nutzen, um die schnell zunehmende Reichweite der Plattform auszunutzen, heißt es in einem am Sonntag in Potsdam veröffentlichten Sonderbericht des Brandenburger Verfassungsschutzes, der dem ZDF vorliegt.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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