Fünfjährige Reise mit den Deutschen

Der Herbst 2015 ist für Tausende Asylbewerber und deutscher Bürger unvergesslich, denn Asylsuchende kamen in der Hoffnung auf Frieden und ein neues Zuhause nach Deutschland. Und die Deutschen begannen mit ihren multinationalen Nachbarn ein neues Leben und soziales Verhalten.

Ishaq Quraishi. Ein Afghaner mit Fluchterfahrung
Fotograf: Privat

Für viele Einwanderer begann ein neues Leben, abhängig von ihrem Aufenthaltsplan. Es gab freundliche Treffen, Sprachkurse und Sportkurse. Viele Menschen hielten freiwillig politische Touren durch die Stadt ab, was bis heute andauert.

Erste Erfahrungen mit Deutschen

Ich war einer von Tausenden von Asylbewerbern. In einem Gebäude in unserer Gegend fanden jede Woche freundliche Treffen statt, um unsere Nachbarn besser kennenzulernen. Einige Asylbewerber und ich hatten die Möglichkeit, kostenlose Sprachkurse in der Hamburger Zentralbibliothek zu besuchen. Mit Hilfe von Menschen und freundlicher Zusammenarbeit habe ich mich in einen Deutschkurs eingeschrieben und die Sprache glernt. Man sagte uns: Besuchen Sie kulturelle Seminare, machen Sie Hamburg-Touren

Familie

Mein Kind ging zur Schule und lernte Deutsch und Persisch, seine Muttersprache. Meine Frau begann im Kindergarten zu arbeiten, nachdem sie Deutsch gelernt hatte. Das gab uns fast die Möglichkeit, uns Schritt für Schritt zu integrieren. Jetzt lösen wir alle unsere Aufgaben ohne Sprachprobleme.

Es war für mich unvorstellbar, dass die Asylbewerber verwaltet und bald in die Gesellschaft integriert werden

Gute Botschaft des Zusammenlebens

Ich kenne viele Einwanderer, die an einer Universität eingeschrieben sind oder in bestimmten Berufen wie Pharmazie, Kochen, Hotelmanagement und Mauerwerk angefangen haben. Viele glauben, dass Bundeskanzlerin Merkel dies in Zusammenarbeit mit dem Volk erfolgreich geschafft hat.

In einer freien und demokratischen deutschen Gesellschaft werden Einwanderer selten wegen ihrer Hautfarbe, Religion oder Sprache verspottet. Und das ist eine gute Botschaft des Zusammenlebens. Die Deutschen wissen, dass wir aus den islamischen Ländern mit völlig unterschiedlichen Kulturen nach Deutschland gekommen sind. Aber sie wurden nie verspottet und beleidigt, wie wir dachten.

In den letzten 5 Jahren habe ich Deutschland als meine zweite Heimat betrachtet. Wir werden diesen Menschen und diesem Land dankbar sein, damit die neue Generation weiß, dass die Menschheit keine Grenzen hat.

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