Nach einer langen Babypause ist unsere Kolumnistin Maria Hosein wieder da und mit ihr ihre monatliche Kolumne, in der sie ihre Gedanken als Lehrerin mit Migrationsgeschichte teilt. In ihrem ersten Artikel berichtet sie von ihren Gefühlen angesichts der Rückkehr ins Klassenzimmer.
Franzi Heiler erklärt auf ihrem Kanal „easy newstime“ Deutschland in einfacher Sprache. Als Reaktion auf die staatlichen Kürzungen für Sprachkurse bietet sie Migrant*innen nun eine Plattform zum Austausch und baut damit die Angst vor der komplizierten Amtssprache ab.
Was passiert, wenn wir nicht dieselbe Sprache sprechen? Eine Begegnung zweier Männer zeigt: Echte Verbundenheit entsteht nicht durch schnelle Worte, sondern durch geteilte Momente
„Leerer Wahnsinn“? Nicht für Migrant*innen. Trumps Rhetorik dient als Verstärker für eine schonungslose Abschottungspolitik - auch in Europa. Seine Drohungen verschieben, was politisch sagbar ist und machen restriktive Maßnahmen salonfähig. Ein gefährlicher Diskurs, der reale Existenzen trifft
Wenn migrantische Wörter als Trend angeeignet werden, während ihre Communities auf struktureller Ebene ausgegrenzt bleiben, dient Sprache nicht dem Austausch. Sie festigt Machtverhältnisse und Diskriminierungsformen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar erscheinen
Durch kontroverse Aussagen offenbart Friedrich Merz sein rhetorisches Prinzip. Indem er Migration, Kultur und Politik in persönliche Bilder und Alltagsvergleiche übersetzt, erreicht er einen unmittelbaren Effekt – und verschiebt somit die Grenzen
Mein Name ist Maria, ich bin Lehrerin und Künstlerin. Mit dieser Kolumne lade ich dich ein, die Welt der Schule und Gesellschaft aus einer intersektionalen Perspektive zu betrachten – jener einer Lehrerin mit Migrationsgeschichte.
Ergun Çağatays Bilder aus der Strecke "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990" dokumentieren das Leben der sogennannten "Gastarbeiter*innen". In unserer aktuellen Printausgabe zum Thema Arbeit sind einige der Fotografien abgedruckt.