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Frauen in Afghanistan: Von Menschenrechten und Träumen

Nach dem Sturz der Regierung in Afghanistan hat sich die Taliban-Herrschaft verheerend auf das Leben der afghanischen Frauen und Mädchen ausgewirkt. Ständig gibt es neue Regeln und Vorschriften, durch die sie systematisch unterdrückt werden. #StandWithWomenInAfghanistan

Women in Afghanistan
Fotograf*in: Isaak Alexandre Karslian on Unsplash

Die Taliban-Herrschaft hat die Lage der Frauen in Kabul und den meisten Provinzen verheerend verschlechtert. Die Frauen fühlen sich wie Gefangene. Sie trauen sich nicht, ihre Häuser zu verlassen, haben einen erschwerten Zugang zu Bildung, Arbeit sowie Gesundheitseinrichtungen. Ihre Bewegungs-, Meinungs- und Vereinigungsfreiheit ist eingeschränkt.

Die Frauen und Mädchen werden ihrer grundlegenden Rechte beraubt und ihre Identität geht in der Gesellschaft verloren. Sie hatten große Träume, vor allem diejenigen, die eine Ausbildung oder ein Studium absolvierten. Es wurden verschiedene Gesetze für Frauen und Mädchen eingeführt und sie werden langsam aus dem öffentlichen, wirtschaftlichen und politischen Leben der Gesellschaft verdrängt. Das Ministerium für Frauenangelegenheiten der vorherigen Regierung wurde durch ein Ministry of Propagation of Virtue and Prevention of Vice (Ministerium für die Verbreitung von Tugend und Prävention von Lastern) ersetzt. Im Kabinett der Taliban sind keine Frauen vertreten.

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Zwei, die sich treffen, sich lieben, sich hassen, sich trennen. Zwei, dessen Wege sich kreuzen. Leonardo de Araújo schreibt…
Es ist der 365. Tag der Schließung von Schulen und Bildungseinrichtungen in Afghanistan – mein Slogan/Motto wird immer #LetAfghanGirlsLearn…
Kategorie & Format
Autorengruppe
Sahar Reza
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“
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