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Erfolgsgeschichte: Hakim & Djamila

Der Syrer Hakim steht Hand in Hand neben seiner Frau Djamila vor dem Möbelladen, den sie gerade in Hamburg eröffnet haben. DAMASKUS-MÖBEL steht in großen, goldenen Buchstaben am Eingang. Könnte dies ihre neue Erfolgsgeschichte werden? Die Werkstatthalle, in einem Hinterhof eines ehemaligen Gewerbegebiets, versprach nicht viel, als sie das Objekt zum ersten Mal besichtigt hatten. Es gab sehr viel zu renovieren, aber letztendlich entsprach der erhoffte Preis dem, was sie bezahlen konnten.

Die Erfolgsgeschichte in der Heimat

Die Erfolgsgeschichte begann von Anfang an: Der Vermieter war ein fairer Mann, er glaubte an ihre Idee und verlangte keinen Einkommensbescheid des Ehepaars. Den hätten Hakim und Djamila sowieso nicht vorlegen können, denn ihr Vermögen lag noch ganz weit weg – in Damaskus. Das war ihre ehemalige Heimatstadt, wo Hakim das Familiengeschäft, eine kleine und feine Möbelfabrik geerbt hatte. Dort lagerten noch hunderte verschieden Möbelstücke aus feinstem Mahagoniholz. Sie waren alle handgefertigt.

Viel früher, als Hakim noch ein junger Mann war und Frieden herrschte, kauften viele Europäer, Geschäftsleute und Diplomaten, die erstklassigen Möbel seines Vaters. Die Familie hatte einen modernen, fast futuristischen Stil für die Produktion entwickelt. Und das gefiel der Kundschaft, die sich irgendetwas Neues wünschte, etwas das nicht exakt der orientalischen Gestaltung entsprach. Aber der Krieg in Syrien brachte dem Erfolg der Familie sein jähes Ende ein. Die Kundschaft blieb aus oder musste selbst das Land verlassen.

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Leonardo De Araujo
Leonardo De Araújo, geboren in Rio de Janeiro, Brasilien lebt seit etwas mehr als 30 Jahren in Deutschland, vorwiegend in Hamburg. Nach einigen Berufsjahren in Werbeagenturen hat er 35 Jahre in der Fernsehproduktion gearbeitet. Nebenbei hat er sich auch als Drehbuchautor und Fotograf beschäftigt – und für das Flüchtling-Magazin, heute kohero, geschrieben.
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