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Wie kannst du die Ukraine unterstützen?

Wenige Tage nachdem das russische Militär den Angriffskrieg begann, haben sich zahlreiche Möglichkeiten ergeben, der Ukraine und Schutzsuchenden zu helfen. In dieser Übersicht findest du einige Organisationen, die jetzt Unterstützung brauchen.

We Stand With Ukraine
Fotograf: Markus Spiske on Unsplash

Інформація українською мовою

 

Informationen zum Asylrecht, Einreisebedingungen und 

  • Informationen zur Situation an der Grenze und zu aktuellen EInreisebestimmungen (Englisch, Ukrainisch, Russisch).
  • Das Bun­des­mi­nis­te­rium des Innern hat eine Übersicht mit Infor­ma­tio­nen zur Ein­reise aus der Ukraine und zum Auf­ent­halt in Deutsch­land zusammengestellt.
  • Die Hamburger Behörden haben ein Postfach für alle Fragen bzgl. der Schutzsuchenden aus der Ukraine eingerichtet. Du erreichst sie unter ukrainehh@sk.hamburg.de Außerdem findest du hier alle Informationen für das Bundesland Hamburg.
  • Der Ukrainische Hilfsstab hat auf seiner Website vielfältige Informationen auf Deutsch, Ukrainisch und Englisch zusammengefasst und Hotlines für Schutzsuchende und Helfende eingerichtet.
  • Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beantwortet hier Fragen zur Einreise aus der Ukraine und zum Aufenthalt in Deutschland.
  • Fluchtpunkt Hamburg, eine kirchliche Anlaufstelle für Schutzsuchende, hat in diesem Beitrag Informationen zu den Themen Einreise und Aufenthalt ukrainischer Staatsangehöriger, wie auch Drittstaatsangehöriger, zusammengefasst.

 

Wie kann ich helfen?

Du kannst spenden, Schutzsuchende zuhause aufnehmen, auf Demos gehen, dabei deine Solidarität bekunden und gegen Gewalt und Hass protestieren, dich bei seriösen Quellen informieren und wichtige Informationen verbreiten, dich engagieren oder Politiker*innen zum Handeln auffordern. Wir haben einige Möglichkeiten zusammengetragen und weitere Plattformen verlinkt, auf denen Organisationen aufgelistet sind, die dringend Unterstützung brauchen.

Unsere Liste ist natürlich nicht vollständig, da immer wieder neue Möglichkeiten zur Hilfe entstehen. Bitte informiere dich auch bei lokalen oder internationalen Organisationen.

 

Wo kann ich spenden?

Auf dieser umfangreichen Informationsplattform findest du weitere Möglichkeiten, zu unterstützen.Die Redaktion von Ukraine verstehen listet hier Organisationen auf, die Soforthilfe benötigen. Auch das Katapult-Magazin hat eine Übersicht zusammengestellt.

  • Hier kannst du direkt an die ukrainische Armee spenden.
  • Leave No One Behind sammelt Spenden für Partnerorganisationen in der Ukraine, die medizinische und humanitäre Hilfe vor Ort leisten.
  • Das Rote Kreuz in der Ukraine leistet humanitäre Hilfe.
  • UNICEF sammelt Spenden, um Kindern und Familien in der Ukraine zu helfen.
  • Die Ukrainische Nationale Anwaltsassoziation bittet um Spenden für die Kolleg*innen in der Ukraine.
  • Mission Lifeline hilft Menschen bei der Flucht und ist mit einem Konvoi an der slowakisch-ukrainischen Grenze.
  • Die UNO-Flüchtlingshilfe bietet fliehenden Menschen Schutz und leistet humanitäre Hilfe an der Grenze der Ukraine.

 

Wo und wie kann ich mich engagieren?

  • Bei Leave No One Behind kannst du dich engagieren, indem du Wohnraum für Schutzsuchende anbietest, bei Behördengängen und Übersetzungen hilfst, bei Transporten oder vor Ort in der Ukraine unterstützt.
  • Bei Hanseatic Help in Hamburg kannst du Sachspenden abgeben, aber auch beim Sortieren helfen.

 

Wie kann ich Wohnraum anbieten?

  • Das Portal #Unterkunft Ukraine vermittelt zwischen Schutzsuchenden und Privathaushalten, die für einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen einen Schlafplatz anbieten können. Die Registrierung kann auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch erfolgen.
  • Auf dem von der Organisation Churchpool betriebenen Portal Host4Ukraine können Unterkünfte auf der ganzen Welt inseriert werden.
  • Die Facebook-Gruppe Host A Sister verbindet ausschließlich weibliche Schutzsuchende mit Frauen, die eine Unterkunft anbieten können.

 

Informationen zu Gesundheitsthemen:

  • Ende Januar haben wir bei kohero die Corona-Regeln der Bundesländer in verschiedenen Sprachen mithilfe von Verlinkungen auf einer interaktiven Deutschland-Karte zusammengetragen.
  • Die CoronaWarnApp wurde in den ukrainischen Apple- und Google-Stores freigeschaltet. In der App können auch die ukrainischen Zertifikate abgelegt und verwaltet werden.
  • Bei all der Hilfsbereitschaft ist es wichtig, auf die eigene (psychische) Gesundheit zu achten. Per Telefon oder Chat unterstützt die Telefonseelsorge Tag und Nacht. Mehrsprachige Angebote, unter anderem auf Russisch, sind hier aufgelistet.

 

Wo kann ich mich (tagesaktuell) informieren?

 

Rachel Calé
Rachel ist 2016 nach Hamburg gezogen und hat dort eine kaufmännischen Ausbildung absolviert. Aktuell arbeitet sie als Online-Redakteurin bei einem Verbraucher:innenmagazin. Sie genießt es, sich in unbekannte Themen einzuarbeiten und dadurch mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Um abzuschalten setzt sich Rachel ans Klavier, rollt die Yoga-Matte aus oder schnürt ihre Laufschuhe.
Natalia ist in den Bereichen (Mode-)Journalismus und Medienkommunikation ausgebildet und hat einen Bachelor in Management und Kommunikation. Derzeit studiert sie Digitalen Journalismus im Master. Besonders gerne schreibt sie über (und mit!) Menschen, erzählt deren Lebensgeschichten und kommentiert gesellschaftliche Themen. Sie leitet die Redaktion und das Schreibtandem von kohero. „Ich arbeite bei kohero, weil ich es wichtig finde, dass die Geschichten von Geflüchteten erzählt werden – für mehr Toleranz und ein Miteinander auf Augenhöhe.“  

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Natalia ist in den Bereichen (Mode-)Journalismus und Medienkommunikation ausgebildet und hat einen Bachelor in Management und Kommunikation. Derzeit studiert sie Digitalen Journalismus im Master. Besonders gerne schreibt sie über (und mit!) Menschen, erzählt deren Lebensgeschichten und kommentiert gesellschaftliche Themen. Sie leitet die Redaktion und das Schreibtandem von kohero. „Ich arbeite bei kohero, weil ich es wichtig finde, dass die Geschichten von Geflüchteten erzählt werden – für mehr Toleranz und ein Miteinander auf Augenhöhe.“  

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