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Trotz einer schweren Vergangenheit glücklich

Ist das möglich? Die Schmerzen der Vergangenheit hinter sich zu lassen, um zu einer neuen Identität zu finden? Deva Manick hat in seiner Kindheit viel Gewalt erlebt. Es hat lange gedauert, bis er einen Weg gefunden hat, sich von der Macht dieser Erinnerungen zu befreien. Aber er hat es geschafft. Und er möchte anderen Mut machen mit seiner Geschichte.

Photo by Luca Upper on Unsplash

Wenn ich alle paar Wochen mal den Begriff der „häuslichen Gewalt“ lese, dann gehe ich immer für einen kurzen Moment emotional in meine Vergangenheit zurück. In die Schattenseite meines heutigen selbstbewussten, extrovertierten, gestandenen Mannes, der in der Öffentlichkeit steht und die Bühnen des Lebens betritt. Während dieser Zeitreise schaue ich dunkle Seite meiner Identität an, wo die Narben aus der alten Zeit zwar verheilt sind, aber auch ihre Spuren hinterlassen haben. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der ich hilflos, jung und schwach war.

Ich kam bereits als kleiner Junge schnell damit in Kontakt. Zumindest mein Körper. Schnell lernte ich, dass es „normal“ ist und zur „Kultur“ dazu gehört. Ich dachte, dass es ein Teil der Erziehung aus Sri Lanka sei, dem Land wo meine Eltern herkommen. Es war lange Zeit ein Schattenthema von mir. Mein dunkles Geheimnis, was niemand in der Schule und im Freundeskreis wissen durfte, weil ich mich dafür schämte, dass mir so etwas zuhause fast täglich passierte.

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Autorengruppe
Devakumaran Manickavasagan, geb.1987 in Ratingen, beschäftigt sich seit über 10 Jahren mit dem Wandel verschiedener Kulturen in Deutschland. Dies gelang ihm durch den Austausch mit betroffenen Menschen, begleitet von zahlreichen Beobachtungen und persönlichen Erfahrungen mit dem Leben zwischen zwei Kulturen. Während der „Flüchtlingskrise“ 2015 konnte er als Leiter einer Notunterkunft mit seiner tatkräftigen Unterstützung einen wertvollen Beitrag für die neu angekommenen Menschen in Deutschland leisten. Deva war lange Jahre im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit aktiv.
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