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Das Welcome Camp funktioniert auch digital

Auch digital war das diesjährige Welcome Camp „Barcamp für Willkommenskultur und Integration“ ein voller Erfolg. Über 100 Organisator*innen und Teilnehmer*innen diskutierten die Themen Rassismus, Rechtspopulismus, Petitionen, Medienproduktion und interkulturelles Flirten – ausnahmsweise per Videochat und nicht vor Ort in Berlin. Dabei ließen sich die Organisator*innen von den widrigen äußeren Umständen nicht beeindrucken. Deshalb gab es nicht nur eine Vielzahl von spannenden Panels, sondern auch ein tolles Unterhaltungsprogramm hinterher.

Dieses Bild ist natürlich nicht dieses Jahr entstanden, sondern 2019. So sieht es aus, wenn das WelcomeCamp analog stattfindet (Foto: Henry Schröder).

Anders war es, das Welcome Camp 2020 – anders wie auch sonst alles in diesem Jahr. Aber deswegen „schlechter“? Die Organisator*innen vom Verein Gesicht zeigen! e.V. legten sich auf jeden Fall richtig ins Zeug, um wieder ein „Barcamp“ auf die Beine zu stellen. Bei einer solchen „Unkonferenz“ sind sowohl die Inhalte als auch der Ablauf zu Beginn noch offen. Beides wird erst vor Ort von den Teilnehmer*innen festgelegt.

Kommunikationsprofis riefen das Welcome Camp 2016 ins Leben, um eine Plattform für Erfahrungsaustausch und Willkommenskultur innerhalb der Flüchtlingshilfe zu etablieren. Dafür kamen Anfang Juni zum fünften Mal Geflüchtete, Vertreter*innen karitativer Institutionen, Flüchtlingshelfer*innen, Medienschaffende und andere Unterstützer*innen zusammen, um über ganz unterschiedliche Faktoren der Einwanderungsgesellschaft zu diskutieren. Das diesjährige Motto „Hallo Mutbürger*innen“ spielt auf die Situation von Geflüchteten an Europas Außengrenzen an. Und auch auf die rassistisch motivierten Anschläge während des letzten Jahres, sowie allgemein auf Hass gegenüber Minderheiten.

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Franziska arbeitet in den Bereichen Marketing, Redaktion und Social Media in Berlin. Sie interessiert sich für interkulturelle Verständigung und für alles rund um die Themen Migration und Integration. „Das Tolle am Flüchtling-Magazin finde ich, dass es einen partizipativen Ansatz hat und einen Dialog schafft – für alle, die in Deutschland leben.“
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