Was ist es nun, was die Rechten in Europa und das islamische Regime verbindet? Im Gespräch mit unserer Autorin Darya Moalim zeichnet der Historiker Philipp Henning die komplexen historischen Verbindungen nach und erklärt, warum die These vom „importierten Antisemitismus“ zu kurz greift.
„Frau, Leben, Freiheit“ bewegte die Welt – doch vier Jahre nach dem Tod von Jina Mahsa Amini ist die menschenrechtliche Lage im Iran weiterhin alarmierend. Während wir auf Raketen blicken, verschwindet die iranische Bevölkerung aus dem Blick
Mein Zuhause brennt – nicht erst seit den Bomben der letzten Monate. Die Flammen lodern seit Jahren in Formen, die niemand versteht und jeder übersieht. Kein fremdes Land griff an. Und im Geschrei der Gegenseiten geht der Traum vom sicheren Zuhause verloren
Im aktuellen Krieg im Iran sind Kurd*innen erneut besonders stark von Repression betroffen. Shoan Vaisi, iranisch-kurdischer linker Aktivist, spricht im Interview über Identität, politischen Widerstand, historische Unterdrückung und die aktuellen Entwicklungen im Konflikt mit dem Regime
Geboren in Teheran, aufgewachsen in Deutschland: Die Hamburger Menschenrechtsaktivistin Ziba Sharareh Ahghari spricht über ihre Kindheit unter dem iranischen Regime, die Frage nach Identität und der wachsenden Sorge über den aktuellen Krieg
47 Jahre hatte das Regime Zeit, sich auf diesen Krieg vorzubereiten – nicht nur militärisch, sondern wirtschaftlich. Während Deutschland unter steigenden Preisen leidet, bleibt Teheran handlungsfähig. Ein globales Spiel, bei dem die Bevölkerung zweimal verliert
Zwischen zwei Welten: Pardis Azadeh ist in Deutschland geboren, doch der Iran bleibt tief in ihr verwurzelt. Als Kind sprang sie Seil und wiederholte „Iran, Deutschland“ wie ein Mantra. Heute ist sie Künstlerin und Lehrerin – und blickt mit schwerem Herzen in Richtung Iran
Krieg und Tanz vereint: Nach den Angriffen auf den Iran versammelten sich Iraner*innen in Hamburg – zwischen Hoffnung und Angst, Freude und Trauer. Behnaz Emami fing ihre Stimmen ein und erklärt, warum Tanz in iranischen Traditionen untrennbar mit Krieg, Tod und Trauer verbunden ist
Ein Augenzeuge der Proteste „Frau, Leben, Freiheit“ berichtet von gezielter Gewalt durch die Revolutionsgarde des Regimes im Iran, von dauerhaften Verletzungen und Verlusten sowie von den Folgen staatlicher Repressionen
Über 2.100 Exekutionen dokumentierte der Iran bis Ende 2025. Gerichtsverfahren dauern oft nur Minuten. Mütter bangen um ihre Kinder. Shole Pakravan, heute in Deutschland, berichtet von dieser Angst und der Kraft weiblicher Solidarität gegen die Todesstrafe.
Als im Sommer 2025 der Krieg zwischen Iran und Israel ausbricht, wird Angst für viele Iraner*innen zur täglichen Realität – im Land und im Exil. Drei von ihnen berichten, wie sich die Tage des Krieges auf ihr Leben, ihr Vertrauen in den Staat und ihr Verhältnis zur Heimat ausgewirkt haben
Heute vor genau zwei Jahren, am 16. September 2022, verstarb die junge Kurdin Jina Mahsa Amini unter mysteriösen Umständen. Ihr Tod entfacht landesweite Proteste im ganzen Iran und zieht internationale Aufmerksamkeit auf sich. Der kurdische Slogan „Frauen, Leben, Freiheit“ wird dabei zum Symbol dies