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Duldung

Braucht man einen Pass aus dem Heimatland, um die Aufenthaltserlaubnis zu verlängern? Foto: Hussam Al Zaher
Seit 2007 ist unser Ratsuchender mit und ohne Aufforderung der Ausländerbehörde bemüht gewesen einen Pass oder Passersatzpapiere zu beschaffen. Er schildert eine komplizierte Sachlage, unsere Anwältin Angelika gibt Rechtsauskunft.
Es leben viele Menschen im deutschen Staatsgebiet, die weder als Flüchtlinge anerkannt noch als Einwanderer angesehen werden. Sie sind da, werden aber nicht aufgenommen. Dieser Kommentar zeichnet die Kontinuität in der deutschen Einwanderungsgeschichte nach.
Uns erreichen immer wieder Fragen von Geflüchteten, die sich sehr bemühen, hier Fuß zu fassen und dann vor dem Rätsel der Gesetze stranden. Nur allzu verständlich! Selbst in Deutschland geborene Menschen kapitulieren mitunter bei dem Versuch, den Paragraphen-Dschungel zu verstehen. Heute geht es um die so genannte Ausbildungsduldung:
Toleration Hardship case
Geduldete Ausländer sind Personen, die kein Aufenthaltsrecht in Deutschland haben (wie hier z.B. abgelehnte Asylbewerber) nach §60a Abs.4 AufenthG. Bei einem Mindestaufenthalt von 15 Monaten in Deutschland kann auch ein Geduldeter nach § 32 Abs.5 Nr. 2 BeschV ein Arbeitsverhältnis eingehen. Die Ausländerbehörde sollte darüber informiert werden.

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