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Neues aus Afghanistan: Mai 2022: #FreeHerFace

In unserer monatlichen Rubrik "Neues aus Afghanistan" fasst unsere Autorin Sahar Reza die Ereignisse des letzten Monats, Mai, zusammen. Diesmal geht es überwiegend über die Lebensbedingungen der Frauen unter der Herrschaft der Taliban.

Photo by Farid Ershad on Unsplash
Fotograf*in: Farid Ershad on Unsplash

Mord an ehemaligem Soldaten

Die Taliban haben Mohammad Asif Sultani, einen ehemaligen Soldaten in der Provinz Herat, ermordet. Er war Officer der ehemaligen Nationalen Sicherheitsdirektion und diente als Kommandant der Einheit in Herat. 8am.af

Medienzensur

Amnesty international South Asia hat getwittert, dass Journalist*innen und Medienhäuser in Afghanistan frei und ohne Angst arbeiten können müssen. Wie Amnesty mitteilte, nimmt die Medienzensur in Afghanistan zu und mehr als vier von zehn Medien sind verschwunden. Am 3. Mai war der Welttag der Pressefreiheit. Mehr als 6400 Journalist*innen haben seit August 2021 ihre Arbeit verloren. 60 % der Journalist*innen können in Afghanistan nicht mehr arbeiten. 4 von 5 Journalistinnen können nicht mehr arbeiten, weil dieTaliban Geschlechterdiskriminierung verhängt haben. Seit August 2021 haben die Taliban mehr als 80 Journalist*innen ohne jegliche Begründung festgenommen, gedemütigt und inhaftiert. Aufgrund der unsicheren Lage sind zahlreiche Journalist*innen aus dem Land geflohen. 

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Schlagwörter:
Aus Deutschland… Bereinigung der Asylantragszahlen Von den 190.000 Asylanträgen, von denen wir bereits letzte Woche berichteten, sind 148.000 Erstanträge….
Deutschland… BAMF-Affäre in Bremen: Hauptverhandlung ab Mitte April Das Gerichtsverfahren wegen des Verdachts auf Vorteilsnahme bei der Außenstelle Bremen…
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Autorengruppe
Sahar Reza
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“
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