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Frau als Sicherheitsrisiko

Süreyya Castillo-Tasdemir berichtet von ihren Erfahrungen mit (Un-)sicherheit als Frau.

Fotograf*in: Christian Lue auf Unsplash

Der sichere Boden unter meinen Füßen – fühlt sich warm an – es ist der Fliesenboden meiner Mama. Eine komische Struktur in Terrakotta-Farben, welche mich immer daran erinnern, dass meine Füße nackt sind, spätestens dann, wenn es aus dem Munde meiner Mama hallt: „Zieh deine Hausschuhe an, sonst kriegst du eine Blasenentzündung, nein Nierenentzündung.“ Ja, ein Drang zum Übertreiben, den hat meine Mama.

Mein Name ist Süreyya, ich bin 33 Jahre alt und lebe fast mein ganzes Leben lang in Hamburg, das ist sicher. Ich bin eine Frau, nach außen weniger stark, weniger schlau. Das ist das, was viele sehen, eine Frau. Egal wo auf dieser Welt, ob Nord, Ost, Süd oder West, ob arm oder reich. Bist du eine Frau, dann spielst du tagtäglich einmal die Hauptrolle in deinem eigenen Drama.

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Süreyya Castillo-Tasdemir ist 1990 in München geboren. Ihre Familie stammt ursprünglich aus der Türkei und kam in den 1960er Jahren als typische Gastarbeiterfamilie nach Deutschland. Sie hat lange Zeit als OP-Assistentin bei einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gearbeitet und später einen Master in Schiffbau und Meerestechnik absolviert. Heute arbeitet sie als Ingenieurin in Hamburg. Ihr Interesse an Vielfalt und die Bereitschaft, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, haben sie zu kohero gebracht.
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Süreyya Castillo-Tasdemir ist 1990 in München geboren. Ihre Familie stammt ursprünglich aus der Türkei und kam in den 1960er Jahren als typische Gastarbeiterfamilie nach Deutschland. Sie hat lange Zeit als OP-Assistentin bei einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen gearbeitet und später einen Master in Schiffbau und Meerestechnik absolviert. Heute arbeitet sie als Ingenieurin in Hamburg. Ihr Interesse an Vielfalt und die Bereitschaft, sich gesellschaftspolitisch zu engagieren, haben sie zu kohero gebracht.
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