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Buchtipps – Geschichten von oder über Menschen mit Fluchtgeschichte

Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit neue Perspektiven verstehen zu lernen, als in den Worten eines anderen zu versinken. Deswegen stellen wir dir hier regelmäßig Bücher von oder über Menschen mit Fluchtgeschichte vor, die neue Blickwinkel auf unsere Gesellschaft und unser Zusammenleben eröffnen. Diesmal dreht sich alles um Migration und Flucht als fester Bestandteil unserer Menschheitsgeschichte. Denn ein Blick in die Vergangenheit kann uns helfen die Fragen unserer Gegenwart zu beantworten.

Maria Alexopoulou – “Deutschland und die Migration. Geschichte einer Einwanderungsgesellschaft wider Willen”

Lange Zeit –  und zum Teil auch noch heute – hat Deutschland sich dagegen gesträubt ein Einwanderungsland zu sein. Doch die Historikerin Maria Alexopolou zeigt in ihrem Buch: Migranti*innen waren schon immer in der deutschen Gesellschaft präsent – ob  »Wanderarbeiter« aus Polen und Italien im Kaiserreich,  »Gastarbeiter« in der alten Bundesrepublik, oder die Schutzsuchenden aus aller Welt heute.

Ihr Werk soll zum einen ein neue Wahrnehmung von Deutschland und seiner Einwanderungsgeschichte schaffen und zum anderen mit dem Mythos aufräumen, dass es seit 1945 in Deutschland keinen Rassismus mehr gibt. Die Autorin möchte dabei die Perspektive derjenigen einnehmen, “ … die längst dazugehören und dennoch immer wieder Ausgrenzung erfahren”.

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Autorengruppe
Anna hat American Studies und Französisch in Mainz, Dijon und Sherbrooke (Québec) studiert. Sie liebt es zu reisen und neue Kulturen zu entdecken. Neben ihrem großen Interesse für interkulturelle Themen, begleitet sie schon immer eine Leidenschaft fürs Schreiben. „Es ist mein Wunsch, gesellschaftlich und kulturell relevante Themen aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und die Geschichten von Menschen sichtbar zu machen, die wirklich etwas zu erzählen haben.“
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