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Arabische Tweets vom Auswärtigen Amt? – die migrationsnews

Im wöchentlichen Nachrichtenüberblick zu den Themen Flucht und Migration schreibt Chefredakteur Hussam über die Tweets des Auswärtigen Amts auf Arabisch – und die negative Reaktion darauf.

Fotograf*in: Souvik Banerjee auf unsplash

Ende März veröffentlichte das Auswärtige Amt auf der Nachrichtenplattform X eine Meldung auf Arabisch zu dem neuen deutschen Staatsangehörigkeitsrecht. Es sollte wohl ein einfacher Informationspost werden: Eine Grafik zeigte zwei deutsche Pässe vor einer schwarz-rot-goldenen Flagge. Dazu ein Text über die neuen Einbürgerungsgesetze: „Viele haben darauf gewartet und endlich ist es soweit … ab dem 26. Juni tritt das neue Staatsbürgerschaftsgesetz in Kraft“.

Allerdings löste der Tweet eine Welle Kritik und Spott aus, auch gegen die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. Denn sowohl der Inhalt als auch die Grafiken enthalten mehrere Fehler, auf Deutsch und auf Arabisch. Zum Beispiel wurde im Arabischen bei einigen Worten der erste Buchstabe vergessen, und auch auf den Reisepässen in dem Bild sind offensichtliche Fehler. „Bundesrepubik Deutshland“ steht da. Natürlich dauerte es nicht lange, bis sich andere User auf X darüber lustig machten oder sich ärgerten.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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