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Islamophobie abseits des Fußballfeldes – die migrationsnews von kohero

Im wöchentlichen Nachrichtenüberblick zu den Themen Flucht und Migration schreibt Chefredakteur Hussam über Islamophobie und wie rechte Medien Hetze schüren.

Fotograf*in: Ammad Rasool auf Pexels

Durch soziale Medien werden wir mit einem Tsunami von Meinungen konfrontiert, die sich dann rasend schnell verbreitet. Diese Meinungen werden oft ohne Wissen oder Überlegung weiterverbreitet, etwa über Plattformen wie Facebook oder Twitter.

Am 2. Tag des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat der deutsche Fußballnationalspieler Antonio Rüdiger ein Bild veröffentlicht, auf dem er komplett in Weiß gekleidet (Jalabiya) zu sehen ist. Er betet auf einem Gebetsteppich, trägt die traditionelle Gebetskappe und schaut in die Kamera, während er mit der rechten Hand den Zeigefinger nach oben streckt. In seinem Post schreibt er „Ramadan Mubarak an alle Muslime auf der ganzen Welt. Mögen die Mächtigen unser Fasten und unsere Gebete annehmen.“ Das Bild erhielt mehr als 1,9 Millionen Likes. Doch zahlreiche Menschen und Medien beschuldigen ihn, auf Instagram den „Islamisten-Gruß“ zu zeigen. Mit solchen Gesten sei der Pfad eines spirituellen Glaubensbekenntnisses längst überschritten worden.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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