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Geflüchtete und Behörden – nichts zu danken!

Manchmal habe ich das Gefühl, immer wieder die selbe Geschichte zu hören. Das war mein Gedanke, als ich von den Erfahrungen eines deutschen Mannes gehört habe, der einer ukrainischen Familie helfen wollte. Uns sie erinnerte mich an meine eigene. Hier habe ich ein paar Gedanken zu meiner Geschichte mit den deutschen Behörden aufgeschrieben.

Warten als Symbol für deutsche Behörde.
Fotograf*in: Nirmal Rajendharkumar NrAKUWl4Fag unsplash. Warten als Symbol für deutsche Behörde.

Ein Bekannter eines Freundes hat eine ukrainische Familie unterstützt und wollte einem Mitglied dieser Familie einen Minijob anbieten. Er dachte sich: Wenn man arbeitet, vergisst man die Angst, das Heimweh und die Sorgen, weil sich die Gedanken mit neuen Dingen beschäftigen. Aber als der Bekannte meines Freundes zur Ausländerbehörde ging und dort sagte, dass er einen Minijob für einen ukrainischen Flüchtling habe, bekam er die Antwort, dass man diesem dann nicht mehr den Sprachkurs bezahlen kann. Entweder, er macht den von der Behörde bezahlten Sprachkurs oder er beginnt den Minijob und bezahlt seinen Sprachkurs selbst.

Wir waren alle überrascht über diese Geschichte und fanden das sehr unlogisch und merkwürdig. Aber leider sind so die Regeln des bürokratischen Systems. Auf jeden Fall war auch der Bekannte überrascht und konnte, wie wir alle, das Argument dahinter nicht verstehen. Er war verärgert und enttäuscht.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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