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WelcomeCamp: Vernetzung als gemeinsamer Nenner

Die Idee zu einem BarCamp, bei dem sich Inititativen für und mit Geflüchteten kennenlernen und vernetzen können, wurde 2015 geboren - und mit großem Erfolg umgesetzt. 2018 heißt es beim WelcomeCamp nun: „Looking forward!“ Denn die Herausforderungen haben sich verändert. Dieser Beitrag von Franziska Bauer zeigt, was dabei alles in Bewegung ist.

TeilnehmerInnen aus über 40 Projekten und Initiativen tummeln sich an einem sonnigen Samstag Ende Juni in den Räumlichkeiten sowie im Innenhof eines Plattenbaus in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs. Die Stimmung wirkt ungezwungen und fröhlich und gleicht eher der eines Sommerfests als einer Netzwerk-Veranstaltung.

Perspektiven beim WelcomeCamp 2018

Tatsächlich passt die Atmosphäre zum diesjährigen Motto „Looking forward!“ des WelcomeCamp. Die vom Projekt-Team Media Residents organisierte Veranstaltung ist eine Vernetzungsplattform für Geflüchtete, Medienschaffende und Initiativen, die seit 2016 jedes Jahr in Berlin stattfindet.
Foto: Dominik Butzmann. Bastian erklärt den Ablauf des Camps.

Vernetzung als gemeinsamer Nenner

Einige engagierte Berliner „Locals“ begannen 2015, die Idee zu dem Event Schritt für Schritt zu entwickeln, nachdem gerade besonders viele Geflüchtete in Deutschland eingetroffen waren. Auch Bastian, Geschäftsführer einer Berliner Marketingagentur, gehörte zu denen, die helfen wollten. Zusammen mit Freunden wollte er Unterstützung geben, sah aber bald, wie viele Hilfsorganisationen und Projekte sich innerhalb kürzester Zeit schon gegründet hatten und für die Neuankömmlinge in ganz unterschiedlicher Art und Weise aktiv waren.

Es formte sich schließlich ein Team von Medienprofis, die Media Residents. Sie machten bei
der Vielzahl an Hilfsangeboten das Bedürfnis aus, die Initiativen an einen Tisch zu bekommen. Die Engagierten sollten sich gegenseitig kennenlernen und sich austauschen. Zusätzlich sollten Geflüchtete von der vielfältigen Unterstützung erfahren, die geboten wurde, von der sie aber meist gar nichts mitbekamen.

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Franziska arbeitet in den Bereichen Marketing, Redaktion und Social Media in Berlin. Sie interessiert sich für interkulturelle Verständigung und für alles rund um die Themen Migration und Integration. „Das Tolle am Flüchtling-Magazin finde ich, dass es einen partizipativen Ansatz hat und einen Dialog schafft – für alle, die in Deutschland leben.“
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