Flucht ist die Suche nach einem sicheren Ort. Aber wenn man ihn gefunden hat, bleiben Gedanken und Erinnerungen oft in der Heimat zurück. Unser Chefredakteur, Hussam, schreibt über das Gefühl der Einsamkeit im Exil, der Suche nach Zugehörigkeit und der Angst davor hier zu sterben.
Die Integration syrischer Geflüchteter auf dem deutschen Arbeitsmarkt hat sich schnell und gut entwickelt. Doch nun zieht Corona die Bremsen an. Nach den monatlichen Berichten des Zuwanderungsmonitors des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung geht die Beschäftigungsquote von Personen aus K
„Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!“. Diese Worte hat bestimmt jeder schon einmal zu hören bekommen. Meist mit einem schnippischen Unterton, fällt die ironische Redewendung schnell im Alltag, sobald man aus Versehen gegen eine Tür drückt, auf der „Ziehen“ geschrieben steht.
Ausgehend von einem Handschlag, der nicht stattgefunden hat, beschreibt unser Autor die unterschiedliche Haltung von Syrern. Sein Fazit: Toleranz als Leitkultur.
Angekommen in Deutschland, werden Menschen mit Fluchterfahrung häufig kollektiv als solche wahrgenommen, die Leid- und Verlusterfahrungen gemacht haben und Unmenschlichkeit, Terror und Kriegen zum Opfer gefallen sind. Hinzu kommen Verlusterfahrungen, die viele auf bzw. nach der Flucht machen.
Auch digital war das diesjährige Welcome Camp „Barcamp für Willkommenskultur und Integration“ ein voller Erfolg. Über 100 Organisator*innen und Teilnehmer*innen diskutierten die Themen Rassismus, Rechtspopulismus, Petitionen, Medienproduktion und interkulturelles Flirtern
Das Onlineangebot WDRforyou rückt nach eigener Angabe Integration, Migration und die Auswirkungen moderner Völkerwanderungen in den Mittelpunkt des Interesses.
Kochen verbindet: Überdentellerrand ist ein Integrationsprojekt des Vereins „Die Insel Hilft e.V.“, das sprichwörtlich durch den Magen geht: Menschen verschiedener Kulturen kochen und speisen zusammen.
Wir schreiben uns täglich und wir treffen uns, um Deutsch zu sprechen. Wir sind wirklich gute Freunde geworden und lernen viel voneinander, sie auch von mir.
Ich wohne in einer Flüchtlingsunterkunft. Bis jetzt habe ich keine eigene Wohnung gefunden. Ich habe alles versucht, aber ohne Erfolg. Ich hoffe, dass sich für mich bald alles normalisiert. Aber wie soll ich hier arbeiten, wenn ich nicht gut hören kann?
Ich höre manchmal solche Fragen: Warum bist du aus deinem Land geflüchtet? Du hattest doch einen Job, Möglichkeiten zum Leben. Als wäre ich aus Langeweile hierher gekommen. Die politische Lage in Afghanistan verschlechtert sich immer weiter. Ich möchte hier eine Chance haben, mich weiterzuentwickeln