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Silvester 2022 und die Integrationsdebatte

Nach Silvester waren die Medien überflutet von Berichterstattungen aus Berlin über junge Männer, die gewaltsam Polizei und Rettungskräfte angegriffen hatten. 145 Menschen wurden in diesem Zusammenhang verhaftet. Der Anteil der Verhafteten mit Migrationshintergrund entfachte die „Integrationsdebatte“ aufs Neue. Doch welche Fragen müssen jetzt wirklich gestellt werden? Hussam al Zaher mit einem Kommentar.

Fotograf*in: Boston Public Library auf Unsplash

Ende 2022 haben meine Frau und ich entschieden, an Silvester zu Hause zu bleiben. Wir wussten zwar nicht genau, was wir machen wollten, schließlich aber haben wir gemeinsam lecker gegessen und sind dann durch die Stadt spaziert. Meine Frau sagte, lass uns zum Hafen gehen, dort gibt es dieses Jahr viele Feuerwerke zu sehen. Wir sind durch die Schanze, über die Reeperbahn, zum Fischmarkt und danach an der Elbe bis zur Elbphilharmonie spaziert.

Auf dem Weg bemerkten wir, wie viele Hamburger*innen da waren, mit einer ähnlichen Idee. Es waren sehr viele Feiernde und vor allem sehr viele junge Menschen. Viele waren schon ab dem frühen Abend auf der Straße und die Feuerwerke waren überall zu hören. Ich habe selber das erste Mal Silvester auf der Straße gefeiert und ich war sehr überrascht. Es waren viel mehr Menschen als ich erwartet hatte und auch mehr Feuerwerke als ich in den letzten sieben Jahren in Hamburg erlebt habe.

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