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Nutzlos, einschränkend, demütigend – Warum die Bezahlkarte in der Kritik steht

Hamburg hat vor knapp eineinhalb Jahren als erstes Bundesland die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt. Die Behörden versprechen sich mit der Guthabenkarte weniger Verwaltungsaufwand – und weniger Migration. Doch es häufen sich Beschwerden.

Fotograf*in: Aleksandrs Karevs

Der Duft von fettigem Essen zieht von Verkaufsständen durch einen Park in Hamburg-Altona. Es ist ein heißer Sonntag im Juli. Die Stimmung ist ausgelassen, Kinder rennen umher. Abseits des Geschehens sitzt Omar Diab (Name geändert) auf einer niedrigen Mauer im Schatten. Er wirkt nervös. Der 46-Jährige trägt eine Sonnenbrille und zupft sein gras-grünes Polo-Shirt zurecht.

Omar Diab erzählt, dass das Shirt von New Yorker ist. Eigentlich kaufe er seine Kleidung lieber auf dem Flohmarkt, denn dort sei sie günstiger und nachhaltiger. Dafür reiche allerdings sein Bargeld nicht. 50 Euro darf Diab im Monat abheben – von einer blauen Plastikkarte, die aussieht wie eine Kreditkarte. Es handelt sich um die Bezahlkarte für Geflüchtete, ein umstrittenes Zahlungsmittel für Asylsuchende. Im Sommer letzten Jahres, etwa 20 Tage nach seiner Ankunft in Deutschland, habe der ehemalige Koch die “Hamburger Socialcard” erhalten.

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