Hamburg hat vor knapp eineinhalb Jahren als erstes Bundesland die Bezahlkarte für Geflüchtete eingeführt. Die Behörden versprechen sich mit der Guthabenkarte weniger Verwaltungsaufwand – und weniger Migration. Doch es häufen sich Beschwerden.
Eine Sicherheitsanalyse der Bezahlkarte zeigt: Die zugehörigen Apps senden sensible Daten an Facebook und Google – ohne Einwilligung der Nutzer*innen. Die IT-Sicherheitsforscher Tim Philipp Schäfers und Niklas Klee im Interview
Trotz massiver Kritik will Hamburg die Bezahlkarte auf Jugendliche im betreuten Wohnen ausweiten. Dies sei ein gefährlicher sozialpolitischer Testlauf, kommentiert kohero-Autor Noel Urcan.
Chipkarten, Gutscheine, Prepaid-Modelle: Schon in den 1990ern testeten Behörden Alternativen zur Barauszahlung von Leistungen an Geflüchtete. Die neue Bezahlkarte knüpft an alte Ideen an – und steht vor ähnlichen Problemen wie damals.