Das persische neue Jahr

Am 20. März um 11 Uhr 28 ändert sich das Jahr und das persische neue Jahr 1396 beginnt.

Fotograf: Privat

Es ist der erste Tag des Frühlings und heißt auch Bauerntag. Die Afghanen und Iraner feiern das Neujahrsfest auf unterschiedliche Art und Weise. Ich kenne nur die afghanische Kultur. In Afghanistan trifft man sich mit Familie und Freunden in einem Park oder anderen schönen Orten. Die Kindern tragen neue Kleidung, die Paare, die verlobt sind, gehen zu ihren Familien und überbringen Geschenke und die meisten Leute fahren nach Mazar i Sharif um Mele gole sorkh (Rote Tulpen-Fest) zum Feiern. In Mazar i Sharif gibt es auch das traditionelle Janda Bala-Fest.

Die Familien kochen verschiedene Speisen, zum Beispiel Reis mit Fisch oder Fleisch und Spinat und es gibt auch einen traditionellen afghanischen Fruchtsalat. Er heißt „Haft mewa“ und wird aus sieben verschiedenen Trockenfrüchten zubereitet.
Ein paar Tage vor dem Fest werden sie in Wasser eingeweicht und am Neujahrsfest den Gästen serviert.
Die Menschen versuchen – und möchten – an diesem Tag glücklich sein. Denn sie denken, wenn sie am ersten Tag des neuen Jahres glücklich sind, dann wird es bis Jahresende so bleiben. Die Meisten pflanzen Blumen oder Bäume vor ihren Häusern oder im Park.
Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“
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Sahar kommt aus Afghanistan und hat ihre Kindheit in Pakistan verbracht. Ihr Studium der  hat sie in Indien und Hamburg (Master Politik- und europäischen Rechtswissenschaft) absolviert. Sie hat im Management und im Journalismus gearbeitet. Seit langem setzt sie sich für Menschenrechte (besonders Frauen-, Kinder- und Flüchtlingsrechte) ein. Für kohero (früher Flüchtling-Magazin) ist sie seit 2017 aktiv. „Ich arbeite für das kohero-Magazin, weil das Magazin mir eine Stimme gibt und ich habe die Möglichkeit, über verschiedene Themen zu schreiben und kann in meinem Arbeitsbereich Journalismus in Deutschland weiterarbeiten und aktiv sein.“

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Eine Antwort

  1. Wie schön! Danke für etwas mehr Hintergrundinformation – durch meine neuen Freunde habe ich dieses Jahr auch zum ersten Mal Newroz gefeiert. Es war eine sehr schöne Stimmung! Den Gedanken, dass man an diesem Tag glücklich sein sollte, damit der Rest des Jahres ebenso verläuft finde ich großartig. Das nehme ich für mich mit!

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