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Krieg in Israel und Palästina: Gedanken zum deutschen Diskurs

In dieser Zeit kursieren in den sozialen Medien und Nachrichten Videos und Bilder von Getöteten in Israel und Palästina. Aber auch Fake News, Hasskommentare, Rassismus und Antisemitismus tauchen auf, ebenso wie Aufrufe im Fernsehen, die Hamas zu vernichten. Welche Auswirkungen hat das – auch in Deutschland?

Fotograf*in: nourtayeh/unsplash.com/de

Aber was versteht man im deutschen Diskurs unter „Hamas“? Seit Beginn des jüngsten Kriegs am 7. Oktober hat sich die Lage auch in Deutschland zugespitzt. Einige Solidaritätsdemonstrationen für Palästinenser*innen wurden verboten und einige Pro-Palästina-Aktivist*innen festgenommen. Denn sie haben den Angriff gefeiert. Das gilt als Antisemitismus und sowas muss bestraft werden. Mit solchen antisemitischen Äußerungen werden Palästinenser*innen keine Solidarität gewinnen.

Gleichzeitig zeigen die deutschen Behörden ihre uneingeschränkte Solidarität mit Israel, unabhängig von den Maßnahmen, die die israelische Armee als Reaktion auf die Hamas-Angriffe in Gaza unternimmt. Ob Frauen oder Kinder getötet werden. Ob Häuser, Schulen oder Krankenhäuser zerstört werden: „Israel hat das Recht, sich selbst zu verteidigen“, heißt es.

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Ahmad Shihabi
Ahmad Shihabi ist Journalist aus Syrien. Seit 2015 ist Ahmad in Deutschland, arbeitet als freier Journalist für Kohero und berichtet vor allem aus dem Ruhrgebiet. Aktuell arbeitet Ahmad als Reporter bei der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung. Auch ist er Mentor beim NRW-Mentoring-Programm der Neuen Deutschen Medienmacher*innen.
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Ahmad Shihabi
Ahmad Shihabi ist Journalist aus Syrien. Seit 2015 ist Ahmad in Deutschland, arbeitet als freier Journalist für Kohero und berichtet vor allem aus dem Ruhrgebiet. Aktuell arbeitet Ahmad als Reporter bei der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung. Auch ist er Mentor beim NRW-Mentoring-Programm der Neuen Deutschen Medienmacher*innen.
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