
Sprechende Bilder: Muttermale
Die Aquarelle „Muttermal“ von Marushka sind Bilder von Geflüchteten, die 2015 in Hamburg gestrandet sind. Tief verflochten mit der modernen Geschichte ihres Herkunftslandes, schafft sie eine Kunst gegen das Vergessen.
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Die Aquarelle „Muttermal“ von Marushka sind Bilder von Geflüchteten, die 2015 in Hamburg gestrandet sind. Tief verflochten mit der modernen Geschichte ihres Herkunftslandes, schafft sie eine Kunst gegen das Vergessen.

Das Thema Abtreibung ist vielerorts noch immer ein Tabu. Zehn Jahre nach der Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in meinem Land – Uruguay – frage ich mich, ob die Legalität den Frauen hilft, ihre Erfahrungen mit ihrem engsten Umfeld zu teilen. Wird die soziale Belastung gemildert?

Heute ist der erste Advent in Deutschland. In der Ukraine feiern wir am 7.1. Weihnachten. Zum ersten Mal werde ich dieses Fest gemeinsam mit meinen Eltern, die vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind, gemeinsam in Deutschland feiern.

Die in Hamburg lebende ukrainische Künstlerin Olga Barashykova setzt sich in ihrer Arbeit mit Themen wie Frieden und Normalität auseinander – und damit, was es bedeutet, wenn das eigene Leben durch Krieg und Zerstörung aus den Angeln gehoben wird.

Seit März lebt Kseniya mit ihrer Tochter in Hamburg, erst im Flüchtlingsaufnahmezentrum, später in einer Container-Unterkunft für Geflüchtete. In einer wiederkehrenden Kolumne blickt die Ukrainerin lyrisch aus ihrem Fenster, in die Welt und in sich selbst hinein.

Am 21.11.2013 wurde Iryna Demeniuks Tochter geboren – am gleichen Tag, an dem auch die Maidan-Revolution in der Ukraine begann.

Unsere pakistanische Autorin erzählt, wie das Spielen von Basketball sie zu neuem Leben erweckt hat.

Am 16. September starb Zhina Masha Amini drei Tage nach der Verhaftung durch die iranische Sittenpolizei im Krankenhaus – höchstwahrscheinlich an den Folgen von Polizeigewalt. Ihr Tod löste heftige Proteste aus: Überall im Land kämpfen Iraner*innen gegen das Regime.

Ergun Çağatays Bilder aus der Strecke "Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990" dokumentieren das Leben der sogennannten "Gastarbeiter*innen". In unserer aktuellen Printausgabe zum Thema Arbeit sind einige der Fotografien abgedruckt.

Es ist der 365. Tag der Schließung von Schulen und Bildungseinrichtungen in Afghanistan - mein Slogan/Motto wird immer #LetAfghanGirlsLearn sein, bis wir Bildung für alle Menschen in einer Gesellschaft und dieser Welt bekommen.

Am Internationalen Tag der Geflüchteten erzählt Zouya ihre Geschichte, die vor Jahren begann, aber immer noch passiert. Sie hinterlässt ihre Spuren in Körper und Seele. Sie wird von keiner Handlung oder genauen Details bestimmt. Es ist eher ein Teppich von Gefühlen und Gedanken, den Zouya ausrollt.

"Irgendwo," sagt unsere Autorin Boshra Al-Bashawat aus Syrien, "habe ich einmal die Redewendung ' Anstelle von Flügeln gab Gott uns frohe Nachrichten und Freunde' gelesen."