Unser Autor Leonardo De Arùjo entführt uns gedanklich in ein Stück deutscher Vergangenheit: Viele Männer sind nach dem Krieg in Gefangenschaft und ihre Frauen bestreiten den Alltag mit ihren Kindern alleine. Manche als Trümmerfrauen, andere können alte Kontakte nutzen.
Als Carina den Wunsch äußerte, eine Patenschaft mit Geflüchteten zu übernehmen, ahnte sie noch nicht, was da alles auf sie zukommen würde. Die fremde Kultur ist das Eine.
Alaa und ich lernten uns im Oktober 2017 am Prager Hauptbahnhof kennen. Es war einer dieser Tage, an denen das Wetter mal wieder den Bahnverkehr lahmlegte. In Deutschland ging gar nichts mehr.
Eigentlich braucht Freundschaft Zeit, damit Vertrauen wachsen kann. Manchmal aber gibt es jene Facetten in unverhofften Begegnungen, für die ich keine bessere Umschreibung weiß als „freundschaftliches Vertrauen“:
kapıyı kapat (türkisch für: Tür zu) ist mir als erstes in den Sinn gekommen, als ich gebeten wurde, einen Text zum Thema Freundschaft zwischen Kulturen, zu schreiben.
Das warme Morgengrauen gab den Blick frei über die vielen Berge und Hügel rund um die Favela von Rocinha, vielleicht die größte in Rio de Janeiro, wer weiß das schon.
Yad Vashem. Ein Ort, der viel mehr als nur ein Museum ist. Bei weitem mehr als eine Stätte, wo die Erinnerungen an den größten Völkermord in der modernen Geschichte der Menschheit wach gehalten werden. Wir werden mit Ton- und Filmaufnahmen konfrontiert.
Mit diesen Worten begrüßen sich die Christen in Syrien zu Weihnachten. Vor allem in Städten wie Homs oder auch im Viertel Bab Touma in Damaskus wird das heilige Fest ähnlich wie in Deutschland gefeiert.
An einem Tag habe ich mit einer deutschen Freundin vereinbart, dass wir uns zum Deutsch lernen treffen. Normalerweise verabreden wir uns in der Mensa der Universität Hamburg. An diesem Tag bin ich etwas früher gekommen.
Bevor das Leid unsere Familie zerstört hat, hatte ich ein schönes Leben. Als ich vor fünf Jahren in Aleppo geheiratet habe, zog ich mit meinem Mann in eine Wohnung ganz in der Nähe meiner Eltern. Ich besuchte meine Eltern fast jeden Tag.