
Die Geschichte des Adventskalenders
Es ist soweit – die Adventszeit beginnt und mit ihr findet man in fast allen deutschen Haushalten Adventskalender. Viele der Geflüchteten kennen diesen
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Es ist soweit – die Adventszeit beginnt und mit ihr findet man in fast allen deutschen Haushalten Adventskalender. Viele der Geflüchteten kennen diesen

Wir sind eine Familie von drei Mädchen, zwei Jungen und unseren Eltern. Früher wohnten wir in einem kleinen Dorf. Es heißt Jaba und liegt in Quneitra in Syrien.

Wir setzen uns täglich unkalkulierbaren Situationen aus, die tödlich für uns enden könnten, aber denken kaum darüber nach. Ebenso lassen wir Menschen an unserem Leben teilhaben, bauen Freundschaften auf mit Menschen, die wir kaum kennen.

Ja, ich habe Angst vor der neuen und fremden Sprache.Ich bin ein normaler Mensch, ich bin vielleicht 30 oder 40 oder 50 Jahre alt, und ich musste in ein anderes Land gehen, weil man in meinem Land kein Mensch mehr sein kann.

Wir sind es bereits seit einigen Jahren gewohnt, am Abend des 31. Oktober gruselig kostümierten Nachbarschaftskindern Süßigkeiten anzubieten, damit die kleinen Geister unsere Wohnungstüren verschonen.

„Jetzt kann ich Integration schaffen, denn nach 2 Jahren ist meine Familie endlich in Deutschland! Ohne meine Familie war ich nicht in der Lage, etwas zu tun. Ich habe immer nur an sie gedacht.“

Über meine Flucht möchte ich nicht sprechen. Nur, dass ich 2015, ein Jahr nach meinem jüngeren Bruder, aus Eritrea über Äthiopien in den Sudan geflüchtet bin und von dort aus weiter bis nach Deutschland.

Mein Name ist Waled Al Ali und ich bin 30 Jahre alt.

Mein Vater bereiste in den 60’er Jahren den Nahen Osten auf der Suche nach antiken Mosaiken für seine Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Fasans. Sein Reisetagebuch verfasst er in Form von Briefen an meine Mutter, die ich jetzt, 53 Jahre später, lese.

Aung San Suu Kyi heisst sie. Die demokratisch gewählte Regierungschefin des Landes Burma. Das auch Birma oder auch noch Myanmar genannt wird. Lange fünfzehn Jahre musste sie unter Hausarrest leiden, damals unter dem Joch einer Militärdiktatur. Den Friedensnobelpreis erhielt sie im Jahr 1991.

Ich lebe auf der Flucht, seit ich denken kann. Ich habe die Flucht von meinen Eltern geerbt. Sie fürchteten in unserem Heimatland um ihr Leben. Sie flohen.

Mein Vater bereiste in den 60er Jahren den Nahen Osten auf der Suche nach antiken Mosaiken für seine Doktorarbeit über die Kulturgeschichte des Fasans. Sein Reisetagebuch verfasst er in Form von Briefen an meine Mutter, die ich jetzt, 53 Jahre später, lese.