Viele muslimische Organisationen oder Aktivst:innen sehen sich sogenannten »Kontaktschuld-Vorwürfen« ausgesetzt. Sie werden aufgrund von punktuellen Kontakten zu potentiellen Verfassungsfeind:innen erklärt. Für die Betroffenen kann das verheerende Folgen haben.
Angst, Misstrauen, schrille Debatten: Subtiler antimuslimischer Rassismus durchzieht die deutsche Medienlandschaft. Die Forschung der Islamwissenschaftlerin Sinem Öktem zeigt: Auch unbewusste Sprachgewalt kann ernsthafte Folgen haben.
In dieser Zeit kursieren in den sozialen Medien und Nachrichten Videos und Bilder von Getöteten in Israel und Palästina. Aber auch Fake News, Hasskommentare, Rassismus und Antisemitismus tauchen auf, ebenso wie Aufrufe im Fernsehen, die Hamas zu vernichten.
Muslime haben oft das Gefühl, dass in den Medien zu wenig über muslimfeindliche Übergriffe berichtet wird. Ist das nur ein Gefühl, oder spiegelt das die Realität im öffentlichen Diskurs wieder? BLIQ hat mit verschiedenen Akteuren, die mit diesem Thema sich befassen, gesprochen.
Muslime haben oft das Gefühl, dass in den Medien zu wenig über muslimfeindliche Übergriffe berichtet wird. Ist das nur ein Gefühl, oder spiegelt das die Realität im öffentlichen Diskurs wieder? Heute sprechen wir darüber mit dem Journalisten Matthias Drobinski.
Es gibt Neuigkeiten – und zwar so viele, dass man kaum hinterher kommt. Deshalb sammeln wir für dich alles Wichtige zum Thema Migration und Flucht – diese Woche geht es dabei unter anderem um Antisemitismus, Asylerfahren und neue Beschlüsse in der EU.
Rebecca Rogowski ist eine gläubige Jüdin und politisch aktiv. Schon früh merkt sie, dass sie wegen ihres Jüdisch-Seins anders behandelt wird. Geboren und aufgewachsen in Berlin war sie zunächst auf einer jüdischen Grundschule und besuchte später eine staatliche weiterführende Schule.
Schimmernd durchbrechen unscheinbare Messingplatten graue Gehwege — Stolpersteine rufen europaweit zum Gedenken auf. Das größte dezentrale Mahnmal der Welt erinnert an das Menschheitsverbrechen der NS-Diktatur. Wie stehen Mitglieder der jüdischen Gemeinde zu dieser Form der Erinnerungskultur?
Ich bin Samer Fahed aus Syrien und wohne seit zweieinhalb Jahren in Berlin. An der Uni von Damaskus habe ich Wirtschaftswissenschaften studiert und drei Jahre als Buchhalter gearbeitet. In Syrien war ich ein politischer Aktivist, deshalb interessiere ich mich für Politik.
Yad Vashem. Ein Ort, der viel mehr als nur ein Museum ist. Bei weitem mehr als eine Stätte, wo die Erinnerungen an den größten Völkermord in der modernen Geschichte der Menschheit wach gehalten werden. Wir werden mit Ton- und Filmaufnahmen konfrontiert.