
wana: Wahlkampf im Schatten des 7. Oktober
Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff ist für das Leid der Menschen in Gaza kein Ende in Sicht. Die extremistischen Positionen in Israel erschweren eine unabhängige Untersuchung und den Wiederaufbau.

Ahmad Shihabi ist Journalist aus Syrien. Seit 2015 ist Ahmad in Deutschland, arbeitet als freier Journalist für Kohero und berichtet vor allem aus dem Ruhrgebiet. Aktuell arbeitet Ahmad als Reporter bei der Neuen Ruhr/Rhein Zeitung.

Drei Jahre nach dem Hamas-Angriff ist für das Leid der Menschen in Gaza kein Ende in Sicht. Die extremistischen Positionen in Israel erschweren eine unabhängige Untersuchung und den Wiederaufbau.

Deutschland umwirbt die Emirate als Investor*innen. Dabei blendet Berlin die Rolle Abu Dhabis in vielen Konflikten in der WANA-Region sowie die mögliche Rolle des Landes bei der Lieferung deutscher Waffen in den Sudan aus.
Rechtsruck in Sachsen-Anhalt: Die AfD erreicht knapp die 44-Prozent-Marke – ein Rekord für die rechtsextreme Partei. Einzig die verpasste absolute Mehrheit ist die gute Nachricht. Was ist schiefgelaufen?
Angriffe auf Häuser, abgebrannte Felder, blockierte Straßen – die Gewalt gegen Palästinenser*innen im Westjordanland ist System. Armee und Siedler*innen agieren oft Hand in Hand, während politische Entscheidungen die Besatzung weiter verfestigen.
Während sich die internationale Aufmerksamkeit auf die geopolitische Eskalation und die Verhandlungen richtet, nutzt das iranische Regime die Ablenkung der Weltpolitik für einen inneren Feldzug: Massenhafte Hinrichtungen, Folter und eine flächendeckende Kontrolle des Alltags in neuer Dimension.

Das Verhältnis zwischen US-Präsident Trump und Israels Ministerpräsident Netanjahu scheint angespannt. Beide stehen unter innenpolitischem Druck – ihre Interessen driften weiter auseinander: Während Israel sich militärische Erfolge erhofft, bemühen sich die USA um politische Lösungen.
Ob Hand vor dem Mund in Katar oder Einreiseverbote bei der WM 2026 – es wird weiterhin behauptet, dass „Politik nicht ins Stadion gehört”. kohero-Autor Ahmad Shihabi widerlegt diesen Mythos und erklärt, warum Fußball mit Identität, Rassismus und Politik zu tun hat
Deutschland wurde nicht in den UN-Sicherheitsrat gewählt. Doch wie konnte der „Anwalt des Völkerrechts” scheitern? Ein Kommentar von Ahmad Shihabi über die Folgen doppelter Standards bei der Verteidigung des Völkerrechts

Am 15. Mai gedenken Palästinenser*innen der Nakba – während Israel wenige Tage zuvor seine Unabhängigkeit feierte. Zwei Völker, zwei Traumata, ein andauernder Konflikt. Wer echte Solidarität zeigen will, muss lernen, beides anzuerkennen.
Erstmals seit 25 Jahren fallen mehr als die Hälfte aller Länder in die Kategorien „schwierig“ oder „sehr ernst“. Nur ein Prozent der Weltbevölkerung lebt noch in guten Medienverhältnissen. Die Pressefreiheit leidet weltweit. Eine gefährliche Entwicklung für die Demokratie

Zwei Waisenkinder trauern vor dem Grab ihrer Familie – Opfer eines brutalen israelischen Angriffs. Während der Fokus auf Gaza und Iran liegt, eskaliert Siedlergewalt zum Dauerzustand. Zeit für echte Konsequenzen.
Bei ihrem Israel-Besuch am 12. Februar hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) überraschend den von Israel kontrollierten Teil des Gazastreifens besucht. Begleitet wurde sie bei dem etwa einstündigen Besuch von der israelischen Armee − Palästinenser*innen traf sie jedoch nicht