2019 feierte das Grundgesetz seinen 70. Geburtstag. Wie wir bereits berichtet haben, startete das Kulturzentrum Zinnschmelze im vergangenen September anlässlich dieses Jubiläums die Veranstaltungsreihe „#1 UNANTASTBAR. Grundrechte – Greif zu!“.
Geflüchtete und die lokale Bevölkerung sollen ein bereicherndes Miteinander erleben. Im Interview mit Karla Kästner, der Initiatorin des Vereins migration_miteinander e.V. erfahrt ihr über die Aktivitäten und Ziele des Vereins.
Der Dokumentarfilm EVEN AFTER DEATH lässt Überlebende, die das Mittelmeer Richtung Europa überquert haben, zu Wort kommen. Premiere ist am 4. Oktober 2020 in Berlin.
Angekommen in Deutschland, werden Menschen mit Fluchterfahrung häufig kollektiv als solche wahrgenommen, die Leid- und Verlusterfahrungen gemacht haben und Unmenschlichkeit, Terror und Kriegen zum Opfer gefallen sind. Hinzu kommen Verlusterfahrungen, die viele auf bzw. nach der Flucht machen.
2012 wurde die EU u.a. für ihren Kampf für Menschenrechte gewürdigt und mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Wie passt das zu dem, was gerade in Moria passiert?
In Deutschland wurde Rassismus viel zu lange als reines Problem rechter Extremist*innen definiert. Verschiedene aktuelle Geschehnisse zeigen: Rassismus ist ein tiefliegendes Problem in unserer Gesellschaft.
Leider ist es durchaus üblich, dass mitten in der Nacht Geflüchtete aus ihren Unterkünften von Vollzugsbeamten*innen abgeholt und zwecks Abschiebung zu Flughäfen gebracht werden, ohne dass richterliche Beschlüsse für so ein Vorgehen vorliegen.
Ulla hatte Bedenken, als 2015 so viele neue Menschen nach Hamburg kamen. Aber anstatt sich zurückziehen, hat sie den Schritt nach vorne gewagt und wurde nicht enttäuscht.
Ist das möglich? Die Schmerzen der Vergangenheit hinter sich zu lassen, um zu einer neuen Identität zu finden? Deva Manick hat in seiner Kindheit viel Gewalt erlebt. Es hat lange gedauert, bis er einen Weg gefunden hat, sich von der Macht dieser Erinnerungen zu befreien. Aber er hat es geschafft.
In den Hotspots auf den griechischen Inseln herrschen katastrophale Verhältnisse: Elend, Chaos, Willkür, schlechte Hygienebedingungen, Krankheiten. Müll in den Gassen zwischen Zelten und Containern. Hunderte, die sich eine Toilette teilen.
Die Zahlen der Toten und Infizierten ändern sich täglich. Auf welche Daten ist Verlass? Mit Stand 13. August 2020 wird hier ein Blick auf das Infektionsgeschehen in Syrien geworfen.