Oranienplatz, Berlin. Es ist kurz nach neun Uhr am Samstagmorgen und schon jetzt sehr warm, das Thermometer auf dem Handy zeigt 28 Grad an. Die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg vom hellblauen Himmel, an dem sich nur einige wenige Wolken befinden.
Hier beginnt unser Autor Ayoub, ehemals Anwalt in Syrien und seit 2015 in Hamburg, mit einer kleinen Gruppe von Mitgliedern von start-with-a-friend eine Reihe.
Auf die Motivation kommt es an! Shaalan Alali erzählt davon, was sich alles verändern kann, wenn einem eine Sprache vertraut wird. Das Lernen braucht Zeit und ist nicht immer einfach. Aber es gibt viele gute Gründe dafür, am Ball zu bleiben.
Weltweit befinden sich derzeit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Armut und Diskriminierung. Und erst wenn Krieg, Armut und Diskriminierung besiegt wurden, wird es keine Flüchtlinge mehr geben. Eine Verschärfung des Asylrechts bewirkt dagegen gar nichts.
Heute leben viele Menschen im deutschen Staatsgebiet, die weder als Flüchtlinge anerkannt noch als Einwanderer angesehen werden. Sie sind da, werden aber nicht aufgenommen. Ein Kommentar über eine Kontinuität in der deutschen Einwanderungsgeschichte.
Deutsche Filme, Arbeitsblätter, Lern-Apps, Youtube-Videos... es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine Sprache zu lernen. Manchmal kommt es einem vor, als wären es zu viele. Wie soll man zwischen all diesen Optionen wählen?
Shadi Salmat erzählt eine traurige Geschichte über eine ihm bekannte syrische Familie. Nur die Eltern erhalten Asyl, um ihrem ältesten Sohn nach Deutschland zu folgen. Drei weitere minderjährige Geschwister müssen in Syrien bleiben.
„Sprechen Sie Arabisch?“ werde ich oft erstaunt gefragt, wenn ich meine gelernten Arabischkenntnisse mutig anwende. Die zweite Frage lautet dann meist:
„Deutschland wäre um vieles ärmer ohne seine Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund. In diesem Bewusstsein dürfen wir bei der Integration und ihrem Gelingen nicht nachlassen.“
In Deutschland herrscht Schulpflicht – diese gilt auch für geflüchtete Kinder. Der große Zuwanderungsandrang von 2015 und 2016 ist zwar abgeebbt, aber die Einfindung und Integration noch nicht abgeschlossen.
Ayoub Mezher und Tilla Lingenberg, ein Schreibtandem, waren am 6. Juni 2019 bei der Eröffnung der Karikaturen-Ausstellung des syrischen Karikaturisten Fares Garabet in Hamburg Eppendorf. Hier beschreiben sie ihre Eindrücke und berichten von ihrem Gespräch mit Fares Garabet an diesem Abend.