Weltweit befinden sich derzeit mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht. Sie fliehen vor Krieg, Armut und Diskriminierung. Und erst wenn Krieg, Armut und Diskriminierung besiegt wurden, wird es keine Flüchtlinge mehr geben. Eine Verschärfung des Asylrechts bewirkt dagegen gar nichts.
Forschung soll neutral sein. Das ist ein allgemein akzeptierter Grundsatz. Doch was bedeutet Objektivität? Und wann überschreiten Forscher*innen die Grenze zur Politik?
Heute leben viele Menschen im deutschen Staatsgebiet, die weder als Flüchtlinge anerkannt noch als Einwanderer angesehen werden. Sie sind da, werden aber nicht aufgenommen. Ein Kommentar über eine Kontinuität in der deutschen Einwanderungsgeschichte.
Keine Lust zu lesen? Kein Problem. Das Flüchtling-Magazin hat eine Reihe an Hörbüchern aufgenommen. In Zusammenarbeit mit der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e. V. lesen wir Reportagen über Geflüchtete auf der ganzen Welt.
Deutsche Filme, Arbeitsblätter, Lern-Apps, Youtube-Videos... es gibt zahlreiche Möglichkeiten, eine Sprache zu lernen. Manchmal kommt es einem vor, als wären es zu viele. Wie soll man zwischen all diesen Optionen wählen?
Die Muttersprache ist wichtig für die Integration. Das zeigt die aktuelle Sprachforschung. Caner Aver forscht am Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, das an die Universität Duisburg-Essen angeschlossen ist. Im Interview erklärt er, warum das so ist.
Shadi Salmat erzählt eine traurige Geschichte über eine ihm bekannte syrische Familie. Nur die Eltern erhalten Asyl, um ihrem ältesten Sohn nach Deutschland zu folgen. Drei weitere minderjährige Geschwister müssen in Syrien bleiben.
In Deutschland kamen 2018 knapp 162.000 Geflüchtete an, rund 36.000 weniger als im Vorjahr und 560.000 weniger als 2016. Der deutsche Bundestag verabschiedete im Mai neue Asylgesetze, die bis zu 18 Monate Aufenthalt in Ankerzentren und Abschiebehaft in regulären Haftanstalten ermöglichen.
„Sprechen Sie Arabisch?“ werde ich oft erstaunt gefragt, wenn ich meine gelernten Arabischkenntnisse mutig anwende. Die zweite Frage lautet dann meist:
„Deutschland wäre um vieles ärmer ohne seine Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund. In diesem Bewusstsein dürfen wir bei der Integration und ihrem Gelingen nicht nachlassen.“
In Deutschland herrscht Schulpflicht – diese gilt auch für geflüchtete Kinder. Der große Zuwanderungsandrang von 2015 und 2016 ist zwar abgeebbt, aber die Einfindung und Integration noch nicht abgeschlossen.