
Mit dem Flixbus von Prag nach Berlin.
Alaa und ich lernten uns im Oktober 2017 am Prager Hauptbahnhof kennen. Es war einer dieser Tage, an denen das Wetter mal wieder den Bahnverkehr lahmlegte. In Deutschland ging gar nichts mehr.
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Alaa und ich lernten uns im Oktober 2017 am Prager Hauptbahnhof kennen. Es war einer dieser Tage, an denen das Wetter mal wieder den Bahnverkehr lahmlegte. In Deutschland ging gar nichts mehr.

Mein Name ist Nahed AL Essa und ich bin 34 Jahre alt. Ich komme aus der Stadt des Jasmins, aus Syrien, und ich lebe seit Herbst 2015 in Deutschland.

Eigentlich braucht Freundschaft Zeit, damit Vertrauen wachsen kann. Manchmal aber gibt es jene Facetten in unverhofften Begegnungen, für die ich keine bessere Umschreibung weiß als „freundschaftliches Vertrauen“:

Freundschaft ist sehr wichtig für uns Menschen, wir sind absolute Beziehungswesen und nicht dazu gemacht, alleine zu sein. So steht es auch im Schöpfungsbericht ganz am Anfang der Bibel: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.“

kapıyı kapat (türkisch für: Tür zu) ist mir als erstes in den Sinn gekommen, als ich gebeten wurde, einen Text zum Thema Freundschaft zwischen Kulturen, zu schreiben.

Das Flüchtling-Magazin war ein Traum als ich nach Deutschland kam und in Hamburg in einer Erstaufnahme untergebracht war. Mit tollen Freunden und Kollegen ist der Traum Wirklichkeit geworden. Aus der Idee für ein "Flüchtling-Magazin" ist tatsächlich ein richtiges Magazin entstanden.

Ich glaube, dass Freundschaft eine Verbindung ist, die für immer anhalten sollte. Ein ganzes Leben lang, solange sie nicht von schwerwiegenden Problemen unterbrochen wird.

Social-Bee wurde 2016 von Zarah Bruhn (27) und Maximilian Felsner (28) gegründet. Wir sind ein Integrationsdienstleister und eine gemeinnützige GmbH.

Mein Heimatland ist Eritrea. Dort habe ich mit meiner Familie gelebt und als Sekretärin gearbeitet. In Eritrea müssen alle – also alle Jungen und Mädchen – ab der 11. Klasse ins militärische Ausbildungslager.
Das warme Morgengrauen gab den Blick frei über die vielen Berge und Hügel rund um die Favela von Rocinha, vielleicht die größte in Rio de Janeiro, wer weiß das schon.

Mein Name ist Sediqheh Jafari. Ich bin 28 Jahre alt, floh vor 18 Jahren von Afghanistan nach Deutschland und fühle mich heute gut integriert. Ich erinnere mich nur schwach an die damalige Situation in meiner Heimatstadt Herat.

Yad Vashem. Ein Ort, der viel mehr als nur ein Museum ist. Bei weitem mehr als eine Stätte, wo die Erinnerungen an den größten Völkermord in der modernen Geschichte der Menschheit wach gehalten werden. Wir werden mit Ton- und Filmaufnahmen konfrontiert.