Was tun bei einem Hate Storm im Netz? Wie reagiert man angemessen auf den Hass, die Drohungen, die Hetze? Gerald Hensel hat es selbst erfahren. Er weiß also aus erster Hand, wie sich so etwas anfühlt, was es mit einem macht, was für Sorgen und Ängste ein solches Ereignis schürt.
Fake News, gefälschte Nachrichten und Hasskommentare, die eine Person diffamieren oder eine Diskussion manipulieren sollen, verbreiten sich wie ein Virus über die kurzen und schnellen digitalen Wege, auch weil viele Nutzer sie ungeprüft weiter leiten oder teilen.
„Die Technik ist bereit, oder?“ Mit dieser Frage von Regisseur Gernot Grünewald beginnt die Generalprobe seiner aktuellen Inszenierung Performing Embassy of Hope.
Ich komme aus Marokko, aus der Stadt Tata, sie liegt ganz im Süden des Landes. Seit nun schon fünf Jahren bin ich hier in Deutschland. Ich lebe zusammen mit meiner kleinen Tochter, sie ist vier Jahre alt, in Hamburg, im Stadtteil St. Pauli.
Eine Gruppe von Flüchtlingen tauschte sich kürzlich in der Schule der Deutschen Angestellten-Akademie (DAA) in Celle gemeinsam mit der Deutschlehrerin über die Bildung, das Lernen der Sprache und den Respekt sowie die Gesetze und das System in Deutschland aus.
Nachdem das Flüchtling Magazin selbst erfuhr, was es bedeutet, einem Shit Storm und Fake News zum Opfer zu fallen, lud es am 14.01.2017 zu der Informationsveranstaltung "Hass im Netz" in die Räume des LeetHub St. Pauli ein.
Mein Name ist Jilan und ich komme aus Syrien. Zurzeit wohne ich in Hamburg. Ich bin 18 Jahre alt. Jetzt versuche ich, einen Aufsatz auf Deutsch zu schreiben: Erst vor vier Monaten habe ich begonnen, Deutsch zu lernen. Ich finde es interessant, dass man mehr als eine Sprache sprechen kann.
Seit 2015 gibt es das Projekt empower in Hamburg. empower begleitet Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und bietet in diesem Rahmen kostenlose Beratungen sowie Bildungsangebote an.
Diese Woche haben wir den 95. Geburtstag von meinem Vater gefeiert. Es gab ein großes Fest und neben der Familie kamen Nachbarn, Freunde und Bekannte. Seine Gäste waren überwiegend über 70 Jahre alt. Und wie immer, wenn viele Menschen zusammen treffen, kam das Thema Flüchtlinge zur Sprache.
Durch das Projekt "Gesicht einer Flucht" haben wir von dieser Geschichte erfahren. Mit dem "Flüchtling-Magazin" wollen wir dazu beitragen, dass diese und andere Geschichten nicht vergessen werden.
Die digitale Informationsflut nimmt von Tag zu Tag zu. Umso schwieriger wird es, die Unmengen an Informationen zu filtern. Was ist wahr? Was dagegen ist gelogen und frei erfunden?