Dating-Apps gelten in arabischen Gesellschaften oft als Tabu, da sie das auf Ehe ausgerichtete Beziehungsideal infrage stellen. Eine App spricht gezielt traditionelle Libanes*innen an und ist dank großer Aufmerksamkeit in sozialen Medien der bislang erfolgreichste Versuch dieser Art
Si-Hao, 26, auch Didi genannt, erzählt von Dating in der Generation Tinder und ersten Erlebnissen, dem Einfluss von Pornografie auf Sexualität und Wertschätzung in Beziehungen.
Welche Erfahrungen machen Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung in Deutschland beim Daten und in der Liebe? Salah aus Hamburg erzählt vom Dating in Deutschland und dem Libanon.
Du erinnerst dich an damals. Du erinnerst dich an die Grenzen, daran, dass du dasselbe Foto in deinem Unterhemd versteckt hast. Jedes Mal nach den Bombenangriffen hast du deinen Herzschlag gespürt... Eine Geschichte über das Erinnern und einen neuen Anfang
Sprache schafft Identität und verbindet. Besonders im Kontext marginalisierter Gruppen besitzt sie aber auch die Macht, auszuschließen. Wann muss eine Gesellschaft neue Worte finden?
Wir alle kennen die Aufregung, wenn wir unsere neue Partnerin oder den neuen Partner der Familie vorstellen. Für unsere Autorin Nina war sie besonders groß, denn ihr Freund floh aus Syrien und anfängliche Berührungsängste machten es nicht leichter. Hier erzählt sie über ihre Beziehung zu Aras.
Ehe bedeutet im Althochdeutschen so viel wie Ewigkeit, Recht und Gesetz. Natur, Gesellschaft und Religion sehen sie als eine gesetzliche oder rituell geregelte Verbindung zweier Menschen.
Der französische Film „Ziemlich beste Freunde“ (2011) erzählt die Geschichte von dem schwerreichen, querschnittsgelähmten Philippe und seinem Pfleger Driss, der als Kind aus dem Senegal nach Frankreich kam und in den verarmten Pariser Vororten sein neues Zuhause fand.