Am Mittwoch sind mindestens 500 Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer in griechischen Gewässern ertrunken. Die Behörden in Griechenland haben von dem Vorfall gewusst, die Flüchtenden aber nicht aus der Seenot gerettet
Von Bundesinnenministerin Nancy Faeser als Erfolg angepriesen, von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert – es geht um die Asylreform der EU, über die gestern entschieden wurde.
In einem inzwischen gelöschten Tweet benutzte der Account der ZEIT Online Politik problematische Rethorik in Bezug auf Migrant*innen. Natalia Grote fragt sich, wie das journalistischen Ansprüchen und gesellschaftlicher Verantwortung gerecht wird.
Nicht erst seit dem ZEIT-Beitrag vom 13. April wird deutlich, wo Springer politisch steht. Die veröffentlichten Nachrichten von Verlagschef Mathias Döpfner bestätigen nur, was bereits vorher in diversen Publikationen des Medienhauses durchscheint.
“Wenn ich das heute alles nochmal machen müsste, hätte ich es vielleicht nicht geschafft”. Karim* ist 2014 aus Afghanistan nach Deutschland geflohen. Zwischendurch lebte er in Norwegen, wo er allerdings zwei Mal abgelehnt wurde und nach Afghanistan zurückreisen sollte.
Nachdem wieder zahlreiche Menschen nach der Flucht über das Mittelmeer in Italien angekommen sind, hat Ministerpräsidentin Meloni den Notstand ausgerufen. Maßnahmen zur Aufnahme Geflüchteter sollen hiermit einfacher umgesetzt werden können – doch wird es so auch passieren?
Fridays For Future, Extinction Rebellion, Die Letzte Generation – es scheint, als würden jüngere Menschen in Europa endlich auf die Klimakrise aufmerksam machen. Doch dass BIPoC-Aktivist*innen auf der ganzen Welt seit vielen Jahren Klimagerechtigkeit fordern, bleibt unsichtbar.
Der Roman "Tauben im Gras" soll in Baden-Württemberg Pflichtlektüre an beruflichen Gymnasien werden. Das Buch beinhaltet jedoch rassistische Begriffe und Stereotype.
Schon wieder kam es zu einem Bootsunglück im Mittelmeer, 30 Menschen werden vermisst. Erst vor zwei Wochen starben 79 Flüchtende nahe der italienischen Küste auf See. Und die europäische Politik? Die schaut zu. Natalia Grote kommentiert.
Sie sind als Gastarbeiter*innen eingewandert, inzwischen lebt Familie Tsalastra seit 52 Jahren in Deutschland. Die deutsche Staatsangehörigkeit hat bis auf Tochter Wasiliki (50) niemand in der Familie. Das soll sich jetzt ändern: Ihre Schwester Dimitra (56) startet nun den Einbürgerungsprozess.
Pham Phi Son kommt 1987 als Vertragsarbeiter aus Vietnam nach Deutschland. Jahrzehntelang arbeitet er, zahlt Steuern, gründet eine Familie – er baut sich eine Existenz in seiner neuen Heimat auf. Jetzt soll er abgeschoben werden. Natalia fragt sich
Jin, Jiyan, Azadî – Frau, Leben Freiheit. Unter diesem Slogan protestieren seit dem Tod von Jina Masha Amini im September 2022 Tausende gegen die Kleidervorschriften für Frauen und das iranische Regime. Was ist im Iran genau passiert und wie wird sich die Lage weiterentwickeln?