
Willkommenskultur – Solidarität, medial konstruiert?
Dr. Tanja Evers ist Mitarbeiterin am Zentrum für Flucht und Migration der Katholischen Universität in Eichstätt.
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Dr. Tanja Evers ist Mitarbeiterin am Zentrum für Flucht und Migration der Katholischen Universität in Eichstätt.

Kurz nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine aktivierte die Europäische Union erstmals die sogenannte Massenzustrom-Richtlinie, bei der ukrainische Geflüchtete einen vorläufigen Schutzstatus erhalten. Doch was bedeutet das konkret? Und weshalb tritt die Richtlinie erst jetzt in Kraft?

Bis zum 19. August können Bürger*innen online abstimmen und sich damit an der Verleihung des Publikumspreises im Wettbewerb „Kommune bewegt Welt“ beteiligen.

In Afghanistan, boys are abused by influential men and kept as their sex slaves. The "Bacha Bazi" is forbidden, but it is never prosecuted. Thus, forced prostitution is still a reality in some parts of Afghanistan today.

Are refugees allowed to use their story to advertise something or to raise funds? Is this morally acceptable? Hussam explores these questions critically.

Über 800.000 Geflüchtete aus der Ukraine wurden bisher schon in Deutschland registriert. Plötzlich dreht sich medial, politisch und gesellschaftlich wieder alles um die Themen Flucht und Migration. Erleben wir nach 2015 eine neue Willkommenskultur?

Jan ist erst 19 Jahre alt, hat aber bereits in vier verschiedenen Ländern gelebt: in Syrien, der Türkei, Kroatien und Deutschland. Sein Leben ist geprägt von Umbrüchen, Neuanfängen, von unerfüllten Wünschen und der Hoffnung, dass es trotzdem weitergehen kann.

Am Internationalen Tag der Geflüchteten erzählt Zouya ihre Geschichte, die vor Jahren begann, aber immer noch passiert. Sie hinterlässt ihre Spuren in Körper und Seele. Sie wird von keiner Handlung oder genauen Details bestimmt. Es ist eher ein Teppich von Gefühlen und Gedanken, den Zouya ausrollt.

Hussam schreibt in der heutigen sowalif-Kolumne über das aktuelle ehrenamtliche Engagement und die Willkommenskultur. Er fragt sich, inwiefern dabei auf die tatsächlichen Bedürfnisse Geflüchteter eingegangen wird und wann sich die anfängliche Euphorie, zu helfen, legt.

Quijote und Galileo reichen sich die Hände. Cédric Herrou ist ein moderner Don Quijote, der gegen die Windmühlen von Rassismus und Behörden kämpft. Aber nicht nur ein einzelner Sancho Panza unterstützt ihn, sondern eine ganze Armada engagierter Freiwilliger. Unsere Autorin bespricht sein Buch.

Wie reagieren geflüchtete Menschen, die schon vor längerer Zeit nach Deutschland gekommen sind auf die Ankunft der vielen neuen Geflüchteten aus der Ukraine?

Hop-on hop off! Für zugewanderte Frauen. Ein Interview mit dem Hauptgeschäftsführer der vbw (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V.) Bertram Brossardt über das Projekt sprungbrett-into work.