Mein Name ist Sediqheh Jafari. Ich bin 28 Jahre alt, floh vor 18 Jahren von Afghanistan nach Deutschland und fühle mich heute gut integriert. Ich erinnere mich nur schwach an die damalige Situation in meiner Heimatstadt Herat.
Ich komme aus Marokko, aus der Stadt Tata, sie liegt ganz im Süden des Landes. Seit nun schon fünf Jahren bin ich hier in Deutschland. Ich lebe zusammen mit meiner kleinen Tochter, sie ist vier Jahre alt, in Hamburg, im Stadtteil St. Pauli.
Edy Tavares Moniz hat eine Menge von der Welt gesehen: Seine Wurzeln liegen in Kap Verde, Afrika. Gelebt und gearbeitet hat er unter anderem in Brasilien und den Vereinigten Staaten, bis es ihn zum Studium der Fotografie nach Mexiko zog. Vor wenigen Monaten kam er mit seiner Frau nach Deutschland.
Informiert man sich in Lokstedt über Integrationsprojekte, stößt man unweigerlich auf Herzliches Lokstedt e. V. Hier verbringen Einheimische und Migranten gern Zeit miteinander. Anne Thaker hat den Verein 2015 gegründet.
Mein Name ist Susanne Brodkorb. Ich arbeite als Buchhändlerin und helfe in meiner Freizeit schon lange Menschen in Notlagen. 2015 habe ich die ersten Flüchtlinge gesehen wie sie müde, erschöpft und krank angekommen sind. Sie wurden in einer Schule in meiner Nähe untergebracht.
Wie ein junger Flüchtling aus Afghanistan auf eine ältere Dame aus Deutschland trifft und daraus eine Freundschaft entsteht. Eine wahre Geschichte aus Hamburg.
Zuerst bin ich in den Libanon gegangen, wo mein Onkel gewohnt hat. Ich bin zusammen mit meiner Mutter fast ein Jahr lang dort geblieben. Viele meiner Freunde in Deutschland meinten: „Komm her, du kannst ins Krankenhaus gehen und behandelt werden.
Wir gehen zurück zu unseren Anfängen und veröffentlichen Portraits aus unserem Archiv. Viele Geflüchtete haben uns ihre Geschichten erzählt, als sie noch nicht lange in Deutschland waren.
Als Azeddin Darmach (68) in seinem Deutsch-Kursbuch liest, dass in Deutschland etwa acht Prozent aller Partnerschaften als Fernbeziehung gelebt werden, denkt er an die langen Jahre zurück, die er von seiner Familie getrennt verbringen musste.
Mein Name ist Nicole Weller und ich arbeite als kaufmännische Angestellte in einer großen Firma, die im Schiffbau tätig ist. Ich bin 46 Jahre alt und komme aus Wedel.