Ich heiße Karam Kasem, bin 31 Jahre alt und komme aus Salamiyah, Syrien, wo auch heute noch Krieg herrscht. Ich habe einen Hochschulabschluss im Fach Tiermedizin in Al Baath Universität, Hama Syrien, absolviert. Danach habe ich vier Jahre als Dozent an der Hama Universität gearbeitet.
Mein Heimatland ist Eritrea. Dort habe ich mit meiner Familie gelebt und als Sekretärin gearbeitet. In Eritrea müssen alle – also alle Jungen und Mädchen – ab der 11. Klasse ins militärische Ausbildungslager.
Mein Name ist Bastian Koch. Ich bin selbstständiger Berater und Social Media Dozent sowie Geschäftsführer der keksbox GbR, einer Marketingagentur aus Berlin. Zusammen mit anderen Kommunikationsprofis habe ich im Jahr 2016 das WelcomeCamp ins Leben gerufen – ein Barcamp für Willkommenskultur.
Mein Name ist Sediqheh Jafari. Ich bin 28 Jahre alt, floh vor 18 Jahren von Afghanistan nach Deutschland und fühle mich heute gut integriert. Ich erinnere mich nur schwach an die damalige Situation in meiner Heimatstadt Herat.
Ich komme aus Marokko, aus der Stadt Tata, sie liegt ganz im Süden des Landes. Seit nun schon fünf Jahren bin ich hier in Deutschland. Ich lebe zusammen mit meiner kleinen Tochter, sie ist vier Jahre alt, in Hamburg, im Stadtteil St. Pauli.
Durch das Projekt "Gesicht einer Flucht" haben wir von dieser Geschichte erfahren. Mit dem "Flüchtling-Magazin" wollen wir dazu beitragen, dass diese und andere Geschichten nicht vergessen werden.
Edy Tavares Moniz hat eine Menge von der Welt gesehen: Seine Wurzeln liegen in Kap Verde, Afrika. Gelebt und gearbeitet hat er unter anderem in Brasilien und den Vereinigten Staaten, bis es ihn zum Studium der Fotografie nach Mexiko zog. Vor wenigen Monaten kam er mit seiner Frau nach Deutschland.
Mein Name ist Susanne Brodkorb. Ich arbeite als Buchhändlerin und helfe in meiner Freizeit schon lange Menschen in Notlagen. 2015 habe ich die ersten Flüchtlinge gesehen wie sie müde, erschöpft und krank angekommen sind. Sie wurden in einer Schule in meiner Nähe untergebracht.
Wie ein junger Flüchtling aus Afghanistan auf eine ältere Dame aus Deutschland trifft und daraus eine Freundschaft entsteht. Eine wahre Geschichte aus Hamburg.
Zuerst bin ich in den Libanon gegangen, wo mein Onkel gewohnt hat. Ich bin zusammen mit meiner Mutter fast ein Jahr lang dort geblieben. Viele meiner Freunde in Deutschland meinten: „Komm her, du kannst ins Krankenhaus gehen und behandelt werden.
Wir gehen zurück zu unseren Anfängen und veröffentlichen Portraits aus unserem Archiv. Viele Geflüchtete haben uns ihre Geschichten erzählt, als sie noch nicht lange in Deutschland waren.