„Wir leben seit zehn Jahren zusammen, aber er/sie versteht mich überhaupt nicht." Das ist ein Satz, den Sie vielleicht von Paaren gehört haben, die seit mindestens zehn Jahren verheiratet und in derselben Kultur aufgewachsen sind.
Der Brasilianer Douglas Sant’ Anna da Cunha (34) ist ausgewiesener Fachmann für Humanitäre Logistik und arbeitet seit vielen Jahren in Katastrophengebieten.
Die Flucht von Connie M* im Jahr 1989 führte nicht übers Mittelmeer, sondern von der DDR in die BRD. Ihre Erinnerungen spannen einen weiten Bogen: Von den ersten Plänen bis zu dem Gefühl, wirklich angekommen zu sein im Westen, vergehen Jahre.
Wie viel hat Mozart heute eigentlich mit uns zu tun? Wie aktuell sind die Fragen, die er in seinem Singspiel "Die Entführung aus dem Serail" stellt und wie unterschiedlich sind unsere Antworten in Bezug auf Herkunft und Perspektive?
Erinnerungen sind nicht immer schön. Manchmal verursachen sie Alpträume. Rosa Abdullah hatte einen Onkel, der wie ein Vater für sie war. Eines Tages verschwand er - vermutlich in einem syrischen Gefängnis.
Laut statistischem Bundesamt waren Ende des Jahres 2017 im Auslänerzentralregister 1,7 Millionen Schutzsuchende registriert, die hauptsächlich aus Kriegsgebieten wie Syrien, Irak, Somalia, Albanien und Afghanistan stammen.
Die Erwartungen an Geflüchtete, die nach Deutschland kommen sind hoch: Sie sollen sich integrieren, die Sprache lernen, sich ein neues Leben aufbauen und dabei noch die Traumata von Krieg und Flucht aufarbeiten.
Als Nada nach Deutschland kam, wurde von ihr erwartet, dass sie sich anpasst und sich "integriert". Doch bedeutet Integration, dass man nicht mehr sein darf, wer man ist? Die Autorin erzählt im Rahmen unserer Reihe „Frieden zwischen Hier und Dort“ von den Erwartungen der deutschen Gesellschaft an si
Gemeinsames Essen fördert die Vertrautheit zwischen Menschen. Manchmal aber stehen der Tischgemeinschaft unterschiedliche Auffassungen zu halal und haram beim Verzehr von Fleisch im Wege. Um was geht es da eigentlich?
Ghoufran Qadi sehnt sich im Museum für Islamische Kunst zurück nach Aleppo. Sie fragt sich aber auch, ob die Menschen jemals aus der Geschichte lernen. Denn was die verschiedenen Kulturen vereint, ist die Erfahrung des Krieges. In ihrer Gegenwart oder ihrer Vergangenheit.
Es sind die Erinnerungen an die Heimat und die Erfahrungen in Deutschland, die viele Geflüchtete und Migranten verbinden, sagt Samaa Hijazi. Ihr Text ist der Erste unserer Reihe "Frieden zwischen Hier und Dort", die im Rahmen des gleichnamigen Schreibworkshops für geflüchtete Frauen enstand.