Almut ist Jahrgang 1947, Sternzeichen Löwin. Sie hat fast 20 Jahre in Spanien gelebt. Zwei absolute Grundbedürfnisse:Lesen und Schreiben. Enge Beziehungen zu Ägypten und Äthiopien.An gesellschaftlichem Wandel und internationaler Politik interessiert.
Leila Aboulela entführt den /die Leser*in mit ihren dreizehn Kurzgeschichten in eine Welt der Schwebe. Die meist weiblichen Protagonistinnen versuchen wie auf einem Schwebebalken die Balance zu halten. Zwischen Hier und Dort und Dort und Hier. Zwischen Jetzt und Damals.
Almut Scheller-Mahmoud rezensiert "Taqawan" von Éric Plamondon. Der Roman folgt dem Schicksal der fünfzehnjährigen Océane, die in Folge einer Razzia von ihrem Reservat verschleppt wird.
Iman Humaidans 2017 erschienener Roman "Fünzig Gramm Paradies" erzählt von starken Frauen im von den Nachwirkungen des Bürgerkriegs geprägten Libanon und macht deutlich: Alles hängt mit allem zusammen. Eine Rezension von Almut Scheller-Mahmoud.
Quijote und Galileo reichen sich die Hände. Cédric Herrou ist ein moderner Don Quijote, der gegen die Windmühlen von Rassismus und Behörden kämpft. Aber nicht nur ein einzelner Sancho Panza unterstützt ihn, sondern eine ganze Armada engagierter Freiwilliger. Unsere Autorin bespricht sein Buch.
Omar Khir Alanams Buch "Feig, faul & frauenfeindlich - was an euren Vorurteilen stimmt und was nicht", das im Dezember letzten Jahres erschienen ist, setzt sich mit der Lebensrealität Geflüchteter in Österreich außeinander.
Der Roman "Flügel in der Ferne"erzählt in alternierenden Puzzleteilen das Leben von vier Frauen: von Naïma und ihrer Tochter Ema, ihrer Enkelin Dara und ihrer Ur-Enkelin Lila. Es geht um Frauenschicksale eines zerrissenen Lebens in einem zerrissenen Land.
Die wundersame Geschichte vom „Fliegenden Kurden“: Bachtyar Ali nimmt seine Lesenden aus der Sicht von Hauptfigur Djamschid auf eine wundersame Reise durch die Winde dieser Welt. Gestützt durch eine poetische Sprache, regt der Roman zum Träumen und Nachdenken an.
Die Ausbrecherin. Asmaa al- Atawnas Debütroman ist der Bericht einer persönlichen Rebellion, einer Sehnsucht nach Ausbruch, nach Bruch mit den Regeln ihrer patriarcharlischen Gesellschaft, nach Freiheit, nach dem eigenen Ich.